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Rohbau für Gröditzer Sporthalle beginnt

Eine Baufirma aus Hainichen hat den Zuschlag erhalten. Schon jetzt soll einiges anders gebaut werden, als ursprünglich geplant.

So soll die geplante Elster-Röder-Sporthalle am Eichenhain in Gröditz nach einem Entwurf des Bauplanungsbüros Lehmann einmal aussehen.
So soll die geplante Elster-Röder-Sporthalle am Eichenhain in Gröditz nach einem Entwurf des Bauplanungsbüros Lehmann einmal aussehen. © Bauplanungsbüro Lehmann

Gröditz. Einen Monat nach dem offiziellen Spatenstich für die neue Sporthalle in Gröditz beginnt in dieser Woche der Rohbau. In den kommenden Wochen sollen die Wände aus dem Boden schießen. Dann werden die Gröditzer einen ersten Eindruck von der Größe ihres künftigen Sportzentrums erhalten. 

Für rund 1,68 Millionen Euro erhielt die Fuchs Bau GmbH aus Hainichen den Zuschlag für den Rohbau und die stählerne Dachkonstruktion. Die Firma aus dem Landkreis Mittelsachsen setzte sich damit ganz knapp vor der heimischen Konkurrenz durch. Das Angebot der TS Bau GmbH aus Glaubitz lag nur rund 16.600 Euro darüber. Das ist, verglichen mit der Auftragssumme, fast nichts. 

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Die Stadt Gröditz hatte 14 Baufirmen angeschrieben. Nur drei gaben ein Angebot ab. Ursprünglich waren für den Rohbau und die Stahlkonstruktion knapp 1,4 Millionen Euro eingeplant. Bürgermeister Jochen Reinicke machte auf der letzten Stadtratssitzung klar: "Es wird immer wieder Veränderungen geben, um in den Kosten zu bleiben."

So wird zum Beispiel in der komplett fußbodenbeheizten Sporthalle auf ein Parkett verzichtet. Stattdessen soll ein günstiger Linoleum-Fußboden hinein. "Ich musste lange mit mir ringen, um einzusehen, dass es notwendig ist", gibt Reinicke zu. 

Am 14. September machten der Gröditzer Bürgermeister Jochen Reinicke (vorn links), die 1. Beigeordnete im Landkreis Meißen Janet Putz und Frank Nimschowski von der Sächsischen Aufbau Bank (SAB) den symbolischen ersten Spatenstich für die neue Sporthalle.
Am 14. September machten der Gröditzer Bürgermeister Jochen Reinicke (vorn links), die 1. Beigeordnete im Landkreis Meißen Janet Putz und Frank Nimschowski von der Sächsischen Aufbau Bank (SAB) den symbolischen ersten Spatenstich für die neue Sporthalle. © Lutz Weidler

Dagegen wird der obere Teil der Sporthalle teurer als geplant. Er war als gläserner Kubus vorgesehen. Ähnlich der alten Sporthalle Am Eichenhain, die auf der gegenüberliegenden Straßenseite nach wie vor noch steht. Nun sollen zusätzlich hinter der Glasfassade Wände errichtet werden, um im Sommer ein Aufheizen der Halle von außen einzuschränken.  

Die Bauingenieure richten sich dabei nach den Vorgaben des neuen Gebäudeenergiegesetzes. Es löst die bisherige Energieeinsparverordnung ab und tritt am 1. November in Kraft.  

In der Zweifeld-Sporthalle, die in der Mitte durch einen Vorhang räumlich getrennt werden kann, können verschiedene Sportarten, wie Fußball, Handball und Volleyball, betrieben werden. Sie soll 500 Zuschauern Platz bieten, inklusive 230 Sitzplätzen. Bis zum 30. April 2021 soll der Rohbau fertig sein. Dann geht es an den Innenausbau. Voraussichtlich 2022 soll die neue Sporthalle eingeweiht werden.

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