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Hoher Schaden bei den Schmiedewerken

Das Gröditzer Unternehmen bestätigt den Einbruch vom Wochenende. Die Diebe hatten es auf teures Spezialwerkzeug abgesehen.

Die Schmiedewerke Gröditz sind mit rund 650 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber der Region.
Die Schmiedewerke Gröditz sind mit rund 650 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber der Region. © Lutz Weidler

Gröditz. Der Einbruch in eine Gröditzer Firma am vergangenen Wochenende war offenbar schwerwiegender, als es der Polizeibericht vermuten ließ. In diesem war von einem Sachschaden von rund 250 Euro die Rede. Doch tatsächlich geht der Gesamtschaden in den sechsstelligen Bereich.

Nach Informationen von sächsische.de handelt es sich bei der Firma um die Gröditzer Schmiedewerke. Eine Sprecherin des Unternehmens bestätigte den Einbruch, der sich zwischen Sonnabend 6 Uhr und Sonntag 22 Uhr ereignet hat. Dabei seien in der Abteilung Mechanische Bearbeitung neue und gebrauchte Wendeschneidplatten gestohlen worden. Der geschätzte Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 200.000 Euro.

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Bei Wendeschneidplatten handelt es sich um ein Spezialwerkzeug aus Hartmetall, mit dem Stahloberflächen bearbeitet werden können. Da sie in großer Menge entwendet wurden, scheint es ein gezielter Einbruch gewesen zu sein.

Die polizeilichen Ermittlungen wurden umgehend aufgenommen. "Sie laufen noch, deshalb wollen wir uns zum Hergang auch nicht detailliert äußern", so die Sprecherin. Die Produktion am Montagmorgen sei trotz des Diebstahls ungehindert möglich gewesen. Die Schmiedewerke Gröditz hätten sofort Maßnahmen zur Sicherung ihres Eigentums ergriffen. Laut Polizeibericht waren die Diebe durch ein Fenster in die Halle eingedrungen.

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