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IHK: Riesaer Real wäre für Globus attraktiv

Das saarländische Handelsunternehmen will Real-Märkte auch in Sachsen übernehmen. Auch für die Filiale im Riesapark könnte das eine Chance sein.

Blick auf den Real-Markt in Riesa. Nicht nur ein Marktkauf wäre eine Option für die Filiale im Riesapark, so die IHK. Auch für Globus wäre der Standort von Interesse.
Blick auf den Real-Markt in Riesa. Nicht nur ein Marktkauf wäre eine Option für die Filiale im Riesapark, so die IHK. Auch für Globus wäre der Standort von Interesse. © Lutz Weidler

Riesa. Die Edeka-Gruppe gilt nach wie vor als Interessent für den Real-Markt in Riesa. Nach Ansicht der Industrie- und Handelskammer in Dresden könnte die Filiale im Riesapark aber auch für andere Unternehmen interessant sein - darunter Globus. Das Handelsunternehmen aus dem Saarland will in Richtung Dresden expandieren - und soll deshalb besonderes Interesse am Standort Heidenau haben.

Während auch die IHK den Heidenauer Real als einen "naheliegenden Standort für Globus" bezeichnet, sei auch der Markt in Riesa durchaus möglich. "Er passt vom Umfeld zu vergleichbaren Standorten des Unternehmens", heißt es dazu vonseiten der Kammer. Das betreffe sowohl die räumliche Lage als auch die Einwohnerzahl des Standortes und das wirtschaftliche Umfeld. Diese Kriterien seien in Riesa vergleichbar mit Globusmärkten in Ostbayern, der Pfalz und dem Saarland." Darüber hinaus würde sich Riesa nach Einschätzung der IHK auch in die Expansionsstrategie von Globus fügen: In Sachsen, Thüringen und im südlichen Sachsen-Anhalt betreibt Globus bereits Märkte.

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Derweil ist die Edeka-Gruppe Medienberichten zufolge an zwei Real-Filialen in Sachsen interessiert. Das derzeit laufende Prüfverfahren des Bundeskartellamtes dürfte dabei eine untergeordnete Rolle spielen. Selbst im Raum Dresden habe Edeka keine beherrschende Stellung. Aus einem anderen Grund glaubt IHK-Sprecher Lars Fiehler allerdings, dass ein Edeka-Markt im engeren Sinne für den Riesapark ausgeschlossen ist. Das Unternehmen will bereits in der Innenstadt investieren. Es sei eher unwahrscheinlich, dass an beiden Stellen ein Edeka entsteht. "Marktkauf wäre dann schon eher eine Option als Real-Nachfolger."

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