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Studentenzahlen in Riesa bleiben stabil

Die Nachfrage nach Studienplätzen sei ungebrochen, heißt es von der BA. Auch etwas anderes freut die Direktorin.

Die feierliche Immatrikulation an der BA Riesa wurde durch einen kleinen Rummel auf dem Campus begleitet.
Die feierliche Immatrikulation an der BA Riesa wurde durch einen kleinen Rummel auf dem Campus begleitet. © Elaine Wolter

Riesa. Trotz der Corona-Krise ist die Zahl der Erstsemester an der BA Riesa nicht eingebrochen. "Die Studierendenzahlen bewegen sich auf Vorjahresniveau", heißt es in einer Mitteilung der BA anlässlich der Immatrikulationsfeier am Donnerstag. Eine offizielle Zahl will die Studienakademie noch nicht bekanntgeben, im Oktober sei noch viel Bewegung drin, heißt es. Zuletzt hatten sich immer zwischen 150 und 170 Studenten neu an der BA eingeschrieben. 

"Die heutige Immatrikulation des Matrikel 2020 übertrifft in Pandemie-Zeiten, sowohl mit der Zahl der Studienanfänger, als auch in der Präsenz auf dem Campus, unsere kühnsten Prognosen", sagt Direktorin Ute Schröter-Bobsin. "Wir sind froh, dass unsere Studienangebote sowohl den Bedarf der Praxispartner, als auch den Nerv der jüngsten Studierendengeneration treffen."

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Corona-Krise machte im Vorfeld Sorgen

Insbesondere die mit Corona verbundenen wirtschaftlichen Schwierigkeiten hatten im Vorfeld für eine gewisse Unsicherheit an der BA gesorgt, erklärt Katja Soyez, die an der BA für Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Das liege weniger an den eingeschränkten Möglichkeiten, die jungen Menschen auf sich aufmerksam zu machen.

Die Nachfrage der Studenten sei ungebrochen, "aber unsere Studenten brauchen einen Ausbildungsvertrag mit den Praxispartnern, wenn sie bei uns studieren wollen". Wegen der Corona-Krise sei es nicht selbstverständlich gewesen, dass die Partner weiterhin ausbilden. Zumal viele aus Wirtschaftsbereichen kommen, die besonders hart getroffen werden, etwa der Veranstaltungsbranche. 

Die Gastredner - hier Riesas OB Marco Müller (CDU) - kamen diesmal nicht persönlich zur Immatrikulationsfeier. Stattdessen grüßten sie von der Kinoleinwand, weil auch die Studierenden streng getaktet in Gruppen ins Kino Capitol kamen.
Die Gastredner - hier Riesas OB Marco Müller (CDU) - kamen diesmal nicht persönlich zur Immatrikulationsfeier. Stattdessen grüßten sie von der Kinoleinwand, weil auch die Studierenden streng getaktet in Gruppen ins Kino Capitol kamen. © Katja Soyez

Corona prägte auch die Immatrikulationsfeier: Statt einer gemeinsamen Feierstunde im Riesaer Capitol wurden die vier Studiengänge diesmal einzeln begrüßt. Das sei einerseits natürlich etwas schade, weil das Gemeinsame und das Kennenlernen der Erstsemester etwas fehle, so Katja Soyez. "Dafür waren wir aber eine der wenigen Hochschulen, die überhaupt eine Live-Immatrikulationsfeier veranstalten konnten." Ein von Studenten des Event- und Sportmanagements erarbeitetes Hygienekonzept regelte beispielsweise Laufwege und Sitzpläne. 

Neues Laborgebäude hat Betrieb aufgenommen

Die sonst bei der Immatrikulation üblichen Live-Auftritte wurden diesmal im Vorfeld aufgezeichnet und zu einem Kinofilm zusammengeschnitten - sonst hätten Oberbürgermeister Marco Müller (CDU), die Direktorin und die Show-Acts gleich viermal hintereinander auf die Bühne gemusst. Als Moderator und "Zirkusdirektor" in Personalunion führte BA-Absolvent Christopher Klatt durchs Programm "Vorhang auf und hereinspaziert in eine neue Welt". Die Feierlichkeiten nach dem offiziellen Programm fanden wiederum draußen auf dem Campus in Gröba statt. Dort gab es neben einem Rummel auch noch einen Ersti-Beutel mit Utensilien fürs Studium. 

Still und heimlich hat die BA unterdessen schon den neuen Labor- und Seminarbau auf dem Campus in Betrieb genommen. "Die Schlüsselübergabe hat schon in kleinem Rahmen stattgefunden", sagt Katja Soyez. Es stünden lediglich noch Arbeiten im Außenbereich aus. Eine offizielle Einweihung soll es erst im Jahr 2021 geben. (SZ/stl)

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