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Riesa: Rund 300 Teilnehmer beim Buchsommer

Während der Ferienaktion haben sich viele Kinder und Jugendliche ihre Urlaubslektüre ausgeliehen. Den Regalen ist das anzumerken.

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Ein Foto vom Buchsommer 2021: Bärbel Wabner (l.) unterhält sich mit Meggi Hänel über eins der gelesenen Bücher.
Ein Foto vom Buchsommer 2021: Bärbel Wabner (l.) unterhält sich mit Meggi Hänel über eins der gelesenen Bücher. © Foto: Lutz Weidler

Riesa. Sehnsüchtig werden in der Kinder- und Jugendbibliothek Riesa die ersten Ferienrückkehrer erwartet, berichten die Riesaer Bücherfreunde. Viele Ferienkinder hätten im Urlaub fleißig gelesen und bringen nun die Bücher zurück. "Das ist auch nötig", schreibt Heike Berthold von den Bücherfreunden. Denn die Regale mit den Büchern zur Leseaktion Buchsommer Sachsen und zu den Lesemäusen seien durch die hohe Nachfrage ziemlich leer.

Dabei hatten das Land Sachsen, der Rotary Club Riesa Elbland, die FVG und die Netzwerkstelle Riesa mit finanzieller Unterstützung dafür gesorgt, dass die Regale mit rund 450 neuen Büchern gut gefüllt waren. Auch die EGR Riesa hatte die Aktionen unterstützt, und die Bibliothek selbst hat 300 Euro aus dem Verkauf aussortierter Bücher beigesteuert. "Innerhalb kürzester Zeit waren fast alle Bücher ausgeliehen", so Heike Berthold. "Aber es lohnt sich trotzdem, immer mal wieder vorbeizuschauen, denn es ist ja nicht der ganze Lesestoff mit auf große Reise gegangen."

Über Bücher ins Gespräch kommen

Bei beiden Lesekationen gibt es am Ende Zertifikate für alle, die mindestens drei beziehungsweise zwei Bücher gelesen. Um das nachzuweisen, finden kleine Erzählrunden mit Mitgliedern der Bücherfreunde und anderen freiwilligen Helfern statt. Bei den Lesemäusen kann auch ein Bild gemalt werden.

"Es ist erstaunlich, wie sich die Kinder im Laufe der Aktionen entwickeln", sagt Bibliotheksleiterin Susan Bazylak. "Wir können das insbesondere bei den Gesprächen erleben. Manche sind anfangs schüchtern oder auch nur einfach maulfaul. Aber inzwischen quasseln sie drauflos, wollen genau erklären, was sie an dem Gelesenen toll fanden. Das wiederum finden wir besonders schön, denn letztlich geht es ja darum, über Bücher ins Gespräch zu kommen."

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Rund 300 Kinder vom Leseanfänger bis zu den 16-Jährigen haben sich bisher für die beiden Leseaktionen angemeldet – das entspricht schon jetzt den Teilnehmerzahlen aus dem Vorjahr. Weitere Anmeldungen sind in den nächsten Wochen noch möglich. Erst am 2. September müssen alle Bücher wieder abgegeben werden. (SZ)