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Riesa
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200 Jahre freie Schifffahrt auf der Elbe

Mittlerweile fahren wieder etwas häufiger Schiffe an Riesa vorbei. Ein Leser erinnert an ein unbekanntes Jubiläum.

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Stromaufwärts an Riesa vorbei: ein tschechischer Schubverband auf der Elbe.
Stromaufwärts an Riesa vorbei: ein tschechischer Schubverband auf der Elbe. © Sebastian Schultz

Riesa. Mittlerweile fahren sie wieder, die Schiffe auf der Elbe: Nach zwei Jahren Trockenheit sind nun regelmäßig tschechische Schubverbände auf dem Fluss zu entdecken. Weil sich coronabedingt der Verkehr auf die schnelleren Lkws und Züge verlagert hat, ist im Riesaer Hafenbecken trotzdem überschaubar Betrieb - vergangenes Jahr wurde dort im Schnitt knapp ein Schiff pro Woche abgefertigt.

Gleichzeitig jährt sich am 1. März ein rundes Jubiläum, an das SZ-Leser Pierre Weidner erinnert: Vor 200 Jahren, am 1. März 1822, trat im Königreich Sachsen das Gesetz über freie Handelsschifffahrt auf der Elbe in Kraft. "Bis in die offene See", hieß es dort, solle die Handelsschifffahrt "auf dem Elbestrom" völlig frei sein. Anlass dafür war die seinerzeit kurz zurückliegende Sperre durch Napoleon und die vielen Zollgebühren. (SZ/csf)