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3.000 Euro für Desinfektionsmittel-Spender

Insgesamt 14 neue Geräte hat die Stadt Riesa für ihre Schulen angeschafft. Zuvor musste dort improvisiert werden.

14 solcher Desinfektionsmittel-Spender hat die Stadtverwaltung zum neuen Schuljahr angeschafft. Zuvor kam das Desinfektionsmittel aus der Sprühflasche.
14 solcher Desinfektionsmittel-Spender hat die Stadtverwaltung zum neuen Schuljahr angeschafft. Zuvor kam das Desinfektionsmittel aus der Sprühflasche. © Sebastian Schultz

Riesa. Nach dem Neustart ins Schuljahr hat die Stadt Riesa insgesamt 3.080 Euro für neue Desinfektionsmittel-Spender investiert. Das teilt die Verwaltung auf Nachfrage mit. Insgesamt 14 Spender stehen mittlerweile verteilt auf die neun öffentlichen Schulen. 

Die berührungslos funktionierenden Geräte hatte die Stadt nach Angaben des Amts für Bildung, Kultur und Soziales aus Kostengründen erst zum neuen Schuljahr angeschafft. Amtsleiterin Kathleen Kießling hatte schon Anfang September im Kulturausschuss erklärt, dass anfangs aufgrund der hohen Nachfrage deutlich höhere Preise für die Spender aufgerufen worden seien. 

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Im Frühjahr 30 Euro teurer

Bevor die neuen Desinfektionsmittel-Spender kamen, standen deshalb in den Eingangsbereichen Flaschen auf den Tischen. Das bestätigt die Schulleiterin des Werner-Heisenberg-Gymnasiums Sylvia Mebus. Kollegen hätten die Sprühflaschen mitgebracht, die Aufsicht habe dann jedem Schüler am Morgen die Hände desinfiziert. Dieser Aufwand fällt nun weg. "Die Kollegen passen aber trotzdem noch auf", betont die Schulleiterin. 

Bereits im Frühjahr hatte die Stadt zehn baugleiche Geräte angeschafft - dafür wurden rund 2.500 Euro fällig, also etwa 30 Euro mehr pro Spender als jetzt. Sie standen und stehen in den öffentlichen Gebäuden der Stadt, etwa im Rathaus und an Veranstaltungsorten wie dem Haus am Poppitzer Platz, dem Tierpark und den Veranstaltungshallen Stern und Sachsenarena. "Teilweise wurde das dann von der FVG gegenfinanziert", so Stadtsprecher Uwe Päsler.

Welche Kosten mit dem Betrieb der Geräte verbunden sind, wird von der Stadt nicht erfasst. "Die Befüllung erfolgt in Verantwortung der jeweiligen Nutzer, also die Schulen machen das selbst aus ihren Budgets, wir führen darüber auch für die Verwaltungsgebäude keine Statistik." (SZ/stl)

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