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Brandschutz verzögert neues Jugendcafé

Eigentlich sollte die ehemalige Rumpelkammer bis Ende des Jahres öffnen. Doch der Aufwand ist offenbar größer als zunächst gedacht.

Ein Brandschutz-Gutachten verzögert den Umbau der Riesaer Rumpelkammer zum Jugendcafé.
Ein Brandschutz-Gutachten verzögert den Umbau der Riesaer Rumpelkammer zum Jugendcafé. © Sebastian Schultz

Riesa. Die Umbauarbeiten in der ehemaligen Rumpelkammer verzögern sich. Wie Oberbürgermeister Marco Müller (CDU) in der Stadtratssitzung Anfang September auf Nachfrage von AfD-Stadträtin Ute Blosfeld mitteilte, wartet die Stadt derzeit auf ein Brandschutz-Gutachten. Wann genau dieses vorliegt, konnte Müller nicht sagen. Er rechne mit einem Ergebnis in den nächsten acht Wochen, also bis Anfang November. Erst dann könnte wieder weitergearbeitet werden. 

Fest steht, dass der Umbau von der Kneipe in einen Jugendtreff umfangreiche Anpassungen notwendig macht. "Es ist eine ganze Menge zu tun", räumte Müller ein. Konkrete Angaben zu den fälligen Kosten könne die Verwaltung aber erst machen, wenn das Gutachten vorliegt. 

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Mit dem Projekt des von der Jugend weitgehend selbst verwalteten Treffpunkts hatte Riesa 2019 den Städtewettbewerb Ab in die Mitte gewonnen. In den Sommerferien hatten sich einige der jungen Initiatorinnen in der früheren Bar getroffen und mit dem Umbau der Räumlichkeiten begonnen. Ehe die Brandschutzfragen geklärt sind, wird sich aber wohl baulich nicht mehr viel tun können. 

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