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Citymanager-Ausschreibung noch 2020?

Der HGV hofft nach wie vor, die Stellensuche im Dezember starten zu können. Zuletzt gab es noch einen Besuch in der Lausitz.

Auf der Suche nach einem Citymanager: Kurt Hähnichen vom Handels- und Gewerbeverein HGV Riesa.
Auf der Suche nach einem Citymanager: Kurt Hähnichen vom Handels- und Gewerbeverein HGV Riesa. © Sebastian Schultz

Riesa. Startet die Ausschreibung für die Stelle des Riesaer Innenstadt-Managers noch in diesem Jahr? Die Hoffnung darauf hat Kurt Hähnichen noch nicht aufgegeben. Es seien nur noch kleinere Abstimmungsfragen zu klären, sagte er jetzt der SZ. Er könne sich vorstellen, dass man noch im Dezember in die Ausschreibung geht. Hähnichen wünscht sich jemanden, der die Region schon kennt und spricht von einer sehr interessanten, aber zeitintensiven Arbeit.

In den vergangenen Tagen hatten sich die Verantwortlichen von HGV und Stadt erst einmal zusätzliche Inspiration geholt: Bei einem Besuch in Hoyerswerda wollten sie sich einen Überblick darüber verschaffen, was der dortige Citymanager in den sieben Jahren seiner Amtszeit erreicht hatte. Ihm habe das noch einmal bewusst gemacht, dass Riesa nicht in allen Punkten so schlecht dasteht, sagt Hähnichen. "Wir jammern schon auf einem hohen Niveau." Eine gewisse Vernetzung und Struktur sei in Riesa durch die Werbegemeinschaft schon da, auch in Sachen Veranstaltungen müsse sich die Stadt nicht verstecken. Beides habe das Citymanagement in Hoyerswerda erst aufbauen müssen.

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Eiswagen vor Kaffee Starke?

Bestärkt worden sei seine Ansicht, dass sich die Hauptstraße in Riesa wohl am besten auf einem Weg beleben lässt. "In Hoyerswerda setzt man auf das Erfolgsrezept 'Belebung durch Gastronomie'!" Hähnichen bringt das Beispiel eines Friseurladens ins Spiel, vor dem jetzt auch Getränke verkauft würden. Das funktioniere aber nur, wenn man den Gastronomen auch Anreize auf den Weg gebe - damit diese das Risiko eingehen. Etwa, indem die Stadt keine Gebühren auf Stühle und Tische erhebe, die auf dem Gehweg stehen.

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Mittlerweile ist die Stelle für das Innenstadtmanagement ausgeschrieben. Seine Arbeit soll das Büro voraussichtlich im April aufnehmen.

Wo er sich entlang des Boulevards die ersten Köstlichkeiten wünscht, ist für Hähnichen klar: "Vor Kaffee Starke muss was hin!" Er finde es nach wie vor schade, dass es mit einem Café oder einer ähnlichen Nutzung des Gebäudes nicht geklappt hat. Aber zumindest saisonal eine Möglichkeit zum Eis-Essen müsse doch drin sein.

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