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Corona-Impfungen in Heimen beginnen

Am Silvestertag sind die ersten Impfteams im Kreis Meißen unterwegs.

Eine Klinik-Mitarbeiterin bereitet den Covid-19-Impfstoff von Biontech/Pfizer vor. Am Silvestertag beginnen in den Pflegeheimen im Kreis Meißen die Corona-Impfungen.
Eine Klinik-Mitarbeiterin bereitet den Covid-19-Impfstoff von Biontech/Pfizer vor. Am Silvestertag beginnen in den Pflegeheimen im Kreis Meißen die Corona-Impfungen. © Sven Hoppe/dpa

Elbland. Noch im alten Jahr erfolgen im Kreis Meißen die ersten Corona-Impfungen in Pflegeheimen. Wie das DRK mitteilt, sind am Silvestertag die ersten Impfteams in der Region unterwegs. Neben dem Kreis Meißen sind nun auch die Großstädte Dresden, Chemnitz und Leipzig dran. Insgesamt sind dort vier Impfteams im Einsatz.

In welchen Pflegeeinrichtungen die Impfteams unterwegs sind, teilte das DRK nicht mit: Die Entscheidungen, damit an die Öffentlichkeit zu gehen, wolle man den Einrichtungen selbst überlassen. Auf Feiertage wird nun keine Rücksicht mehr genommen: Auch am Neujahrstag seien weitere sechs Impftermine geplant, an den darauffolgenden Tagen ohne Unterbrechung jeweils bis zu acht Einsätze in Pflegeeinrichtungen.

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Ab dem 4. Januar sollen dann alle 13 zur Verfügung stehenden mobilen Impfteams täglich zum Einsatz kommen. Ziel sei, bis zum 12. Januar rund 14.000 Erstimpfungen durch die mobilen Impfteams begleitet zu haben. Die Teams werden - je nach Region - von der Johanniter-Unfall-Hilfe, dem Arbeiter-Samariter-Bund, dem Malteser Hilfsdienst und der Bundeswehr gestellt.

Bis zum Mittwoch, 30. Dezember, 11 Uhr, waren laut DRK nach Sachsen 68.250 Impfdosen geliefert worden. Bis Mitte Januar sollen weitere gut 34.000 Dosen kommen. Bis dahin seien alle Impfdosen bereits verteilt oder verplant, heißt es.

Mehr als die Hälfte der Lieferungen hatte das DRK nach ihrem Eintreffen an die Krankenhaus-Cluster in Leipzig, Chemnitz und Dresden übergeben. Diese führen die erste und zweite Impfung in Eigenverantwortung durch. Mit der Entscheidung, den Krankenhäusern prioritär Impfdosen zur Verfügung zu stellen, soll die angespannte Personal-Situation entlastet werden.

Weil die Hälfte der gelieferten Impfdosen für den Zweittermin der Corona-Schutzimpfung eingelagert bleiben, sind daher bis zum Eintreffen einer neuen Lieferung des Impfstoffes alle Impfdosen verplant. (SZ/csf)

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