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Riesa

Die letzte Sitzbank steht

Insgesamt 16 Bänke hat eine Initiative aus Riesa in den vergangenen zwei Jahren aufbereitet und wieder aufgestellt. Bleibt es wirklich dabei?

Kurt Hähnichen, Manfred Kuge und Andreas Näther (v.l.n.r.) hatten im Jubikäumsjahr 2019 eine Aktion ins Leben gerufen, bei der Riesaer Bänke fürs Stadtgebiet sponsern.
Kurt Hähnichen, Manfred Kuge und Andreas Näther (v.l.n.r.) hatten im Jubikäumsjahr 2019 eine Aktion ins Leben gerufen, bei der Riesaer Bänke fürs Stadtgebiet sponsern. © Klaus-Dieter Brühl

Riesa. Die Sitzbank-Aktion einer Riesaer Initiative könnte eine Fortsetzung finden. Das hat Mitinitiator und CDU-Stadtrat Kurt Hähnichen jetzt mitgeteilt. Gemeinsam mit Andreas Näther und Manfred Kuge von der Fraktion Gemeinsam für Riesa hatte Hähnichen im Jubiläumsjahr 2019 das Ziel ausgerufen, mit Hilfe von Sponsoren mehr Sitzmöglichkeiten ins Stadtgebiet zu bringen. Alte Bänke sollten vom Verein Sprungbrett wieder aufbereitet und im Stadtgebiet aufgestellt werden.

Seit einigen Tagen steht die 16. neue Sitzbank in der Stegerstraße, gegenüber der Hausarztpraxis von Dr. Heike Stenzel, die die Bank laut Kurt Hähnichen gemeinsam mit ihrem Mann gesponsert hatte. Damit wären mittlerweile alle 16 aufbereiteten Sitzgelegenheiten an einem festen Platz - eigentlich. Zwar habe die aus dem Jubiläumsjahr heraus entstandene Aktion damit ihren offiziellen Abschluss. "Aber sie hat guten Anklang gefunden", sagt Kurt Hähnichen. So guten, dass auch weiterhin alte Bänke aufbereitet werden könnten. Wer ein gebrauchtes Möbelstück zur Verfügung stellen wolle, der könne sich in der Riesa-Information melden.

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Ärger über Vandalismus

Weniger erfreulich als den Zuspruch findet der Stadtrat und HGV-Chef, dass die "Urbank", mit der alles anfing, schon wieder beschädigt wurde. Die Kennung der Bank am Mergendorfer Weg sei abmontiert worden, eine der Latten beschädigt. Traurig sei es, dass bürgerschaftliches Engagement von einigen Leuten so "honoriert" werde. "Da können wir offenbar tun, was wir wollen." Aus dem gleichen Grund ist auch noch offen, ob die neuen Bänke allesamt einen Papierkorb bekommen werden. Denn die würden allzu oft für die Entsorgung des Hausmülls missbraucht. "Es wäre also zu klären, wer diese Papierkörbe betreut." (SZ)

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