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"Die Stadtbahn hat uns Schmerzen bereitet"

Der Riesaer Stahlmax geht in die Winterpause. Die Betreiber hoffen bloß, dass die nächste Saison besser wird.

Am Riesenhügel startete die Riesaer Stadtbahn Stahlmax dieses Jahr bei Weitem nicht so oft, wie man sich das gewünscht hatte.
Am Riesenhügel startete die Riesaer Stadtbahn Stahlmax dieses Jahr bei Weitem nicht so oft, wie man sich das gewünscht hatte. © Sebastian Schultz

Riesa. Die Dauerpech-Serie beim Riesaer Stahlmax nimmt kein Ende. "Nicht nur wegen Corona hat die Stadtbahn uns Schmerzen bereitet", sagt Kurt Hähnichen vom Stadtbahn-Verein. Nach wie vor gab es massive technische Probleme - so dass man nicht alle Wünsche nach Sonderfahrten befrieden konnten. "Manche mussten wir auch kurzfristig absagen, das gab natürlich Ärger."

Schwierigkeiten macht noch immer die Bremsanlage des Riesaer Wahrzeichens. Offenbar hapert es dort an der Abstimmung zwischen Triebfahrzeug und Hänger. Wie damit umzugehen sei, bewerte man bei TÜV, Werkstatt und Fahrern auch noch unterschiedlich.

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Nun geht der Stahlmax erst einmal in die Winterpause und soll dort zusammen mit der Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM) noch einmal richtig durchgeprüft werden. Ziel sei es, dass das blau-weiße Gefährt im nächsten Jahr keine "Glück-auf-Bahn" mehr ist - also keine Bahn, die nur in Betrieb ist, wenn man Glück hat.

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Unter den Corona-Bedingungen hatten im Linienverkehr auf der Hauptstraße nur die Hälfte der sonst üblichen 30 Sitzplätze belegt werden können. Beim Stadtbahnverein hofft man, dass es 2021 wieder regulär läuft. Immerhin hatte man dieses Jahr auch mehrere Haltestellen neu gestrichen und die Fahrpläne erneuert.

Und wie oft ist die Stadtbahn 2020 tatsächlich gefahren? "Es hatte nicht die Stabilität, die wir uns vorgestellt haben", sagt Kurt Hähnichen.

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