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Doppelhaushälfte in Zeithain brennt

Mit mehr als 50 Einsatzkräften ist die Feuerwehr vor Ort. Auch Drohne und Drehleiter kommen zum Einsatz.

Feuerwehrleute entfernen die Ziegel auf der vom Feuer betroffenen Dachhälfte. Nach einer ersten Einschätzung von Feuerwehrleuten dürfte die Haushälfte vorerst unbewohnbar sein.
Feuerwehrleute entfernen die Ziegel auf der vom Feuer betroffenen Dachhälfte. Nach einer ersten Einschätzung von Feuerwehrleuten dürfte die Haushälfte vorerst unbewohnbar sein. © Klaus Dieter Bruehl

Zeithain. Ein Brand in der Ernst-Thälmann-Straße in Zeithain hat am Freitagnachmittag einen Feuerwehr-Großeinsatz ausgelöst. Mit mehr als 50 Einsatzkräften waren Feuerwehren aus Zeithain, Röderau, Glaubitz und Kreinitz sowie Lorenzkirch angerückt. Unterstützt wurden sie von der Drehleiter aus Riesa. Auch eine Drohne war vor Ort, kam letztlich aber nicht mehr zum Einsatz.

In der Zeithainer Wohnsiedlung brannte es im Dachgeschoss einer Doppelhaushälfte. „Als wir anrückten, war schon von Weitem die Rauchsäule zu sehen“, so Raiko Riedel von der Zeithainer Feuerwehr. Vor Ort schlugen die Flammen bereits aus dem Fenster. Zum Zeitpunkt des Feuers befanden sich ersten Informationen zufolge drei der fünf in dem Haus wohnenden Personen im Gebäude. Die beiden Frauen und ein Mann konnten aber unversehrt aus dem Haus gerettet werden. Die Frauen hatten Zeugenberichten zufolge von dem Brand selbst zunächst nichts mitbekommen. Nachbarn hätten geklingelt und sie so aus dem brennenden Gebäude herausgeholt.

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Von der Seite sind die Schäden ...
Von der Seite sind die Schäden ... © SZ
... am Gebäude deutlich zu sehen.
... am Gebäude deutlich zu sehen. © Klaus Dieter Bruehl
Zum Einsatz kam auch die Drehleiter aus Riesa.
Zum Einsatz kam auch die Drehleiter aus Riesa. © SZ
Nach etwa anderthalb Stunden war das Feuer gelöscht. Anschließend suchte die Feuerwehr das Dachgeschoss nach Glutnestern ab.
Nach etwa anderthalb Stunden war das Feuer gelöscht. Anschließend suchte die Feuerwehr das Dachgeschoss nach Glutnestern ab. © privat

Feuerwehr und Polizei bestätigten am Freitag auf Nachfrage, es sei niemand verletzt worden. Bereits nach einer halben Stunde vermeldete die Feuerwehr „Brand unter Kontrolle“. Gelöscht wurde allerdings insgesamt etwa eine Stunde lang. Der Brand hatte zu diesem Zeitpunkt bereits das Dachgeschoss stark in Mitleidenschaft gezogen. Er gehe davon aus, dass die betroffene Haushälfte unbewohnbar ist, sagt Feuerwehrmann Raiko Riedel. Nach 17 Uhr waren noch alle Einsatzkräfte vor Ort und suchten das Dach nach Glutnestern ab, aus denen sich eventuell neue Schwelbrände entwickeln könnten. „Die typischen Nachräumarbeiten“, so Riedel auf Nachfrage.

Wie es zu dem Feuer in der Zeithainer Wohnsiedlung kommen konnte, müssen nun vermutlich weitere Ermittlungen zeigen. Am Freitagnachmittag teilte ein Polizeisprecher zunächst mit, es lägen noch keine Informationen zur Brandursache vor.

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