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Riesa

Stahlwerk schenkt Riesa eine Esskastanie

Im Schlosspark Gröba steht jetzt ein neuer Baum. Der hat schon einige Standortwechsel hinter sich.

Feralpi-Werkdirektor Christian Dohr (r.) und Oberbürgermeister Marco Müller (l.) bei der Pflanzung im Schlosspark Gröba. Es ist der vierte Standort für die junge Esskastanie.
Feralpi-Werkdirektor Christian Dohr (r.) und Oberbürgermeister Marco Müller (l.) bei der Pflanzung im Schlosspark Gröba. Es ist der vierte Standort für die junge Esskastanie. © Sebastian Schultz

Riesa. Der Schlosspark in Riesa-Gröba ist um einen Baum reicher: Am Dienstag pflanzte Feralpi-Werkdirektor Christian Dohr gemeinsam mit Oberbürgermeister Marco Müller (CDU) eine Esskastanie. Die Verbindung zwischen Park und Stahlwerk liegt für Dohr auf der Hand: "Wir sind ja nicht nur Nachbarn, sondern wir richten hier im Viertel seit 2016 auch unser Familienfest 'Bella Gröba' aus", zitiert ihn eine Mitteilung.

An dem Familienfest nehmen in jedem Jahr nicht nur Mitarbeiter, sondern auch die Anwohner teil - selbst im Pandemiejahr 2020. Sofern es die aktuelle Lage erlaubt, soll "Bella Gröba" auch in diesem Jahr stattfinden. Termin wäre dann der 10. Juli. "Mit unserer Esskastanie wird Gröba nun sicher noch mehr bella, also noch schöner", so Dohr.

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"Die Pflanzung des Baums geht auf eine Vereinbarung zwischen Feralpi, der Stadt Riesa und der Denkmalschutzbehörde zurück", erklärt der Werkdirektor auf Nachfrage. "Diese wurde im Rahmen der Veranstaltung unseres Festes, Bella Gröba und zur Unterstützung des Schlossparks getroffen. Die neu gepflanzte Esskastanie steht nun unweit der ehemaligen Esskastanie." Damit der Baum gut wächst, will Feralpi auch für die dreijährige Anwuchspflege sorgen. Aufgezogen und geliefert wurde er von einer Baumschule aus Oschatz.

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Der gesetzte Baum dürfte zumindest recht robust sein, hat er doch bereits eine kleine Wanderung hinter sich. Die Esskastanie wurde laut Feralpi bereits vier Mal verpflanzt, bevor sie nun an ihrem endgültigen Standort angekommen ist. Dieses Verfahren sei üblich, um Bäume widerstandsfähiger zu machen. (SZ)

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