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Riesa: Die Sache mit dem erfundenen Kokain-Block

Eine junge Riesaerin bringt den Kumpel ihres Lebensgefährten erst auf die Anklagebank, leidet aber dann unter Gedächtnisverlust.

Von Manfred Müller
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Eine Riesaerin will in der Wohnung des Angeklagten größere Mengen Kokain gesehen haben. Vor Gericht aber kann sie sich daran nicht mehr erinnern.
Eine Riesaerin will in der Wohnung des Angeklagten größere Mengen Kokain gesehen haben. Vor Gericht aber kann sie sich daran nicht mehr erinnern. © Sebastian Schultz

Riesa. Es gibt Gerichtsverhandlungen, die das sichere Gefühl vermitteln, dass der Angeklagte hinter Gitter muss. So auch bei einem 26-jährigen Riesaer, der einen ganzen Klumpen Kokain und ein Einweckglas voll Marihuana vertickt haben soll. So behauptet es zumindest die Ex-Freundin eines Kumpels von Roger S. Sie will den Stoff bei einem Besuch in der Wohnung des Dealers auf dem Couchtisch herumliegen gesehen haben. So jedenfalls hat sie es bei einer polizeilichen Vernehmung ausgesagt. Aber als sie den Vorfall vor Gericht noch einmal schildern soll, kann sich die 21-Jährige plötzlich nicht mehr daran erinnern.

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