Riesa
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Krankenstand macht Riesas Klinikum zu schaffen

Während die Pandemie dem Ende entgegengeht, bleibt die Personallage auch am Elblandklinikum in Riesa laut einem MDR-Bericht angespannt.

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Der hohe Krankenstand durch Influenza und RS-Virus hatte zuletzt auch das Elblandklinikum Riesa im Griff. Das berichtet der MDR.
Der hohe Krankenstand durch Influenza und RS-Virus hatte zuletzt auch das Elblandklinikum Riesa im Griff. Das berichtet der MDR. © Andreas Weihs

Riesa. Das Riesaer Elblandklinikum hatte auch in den vergangenen Wochen mit vielen krankheitsbedingten Ausfällen zu tun. Das geht aus einem MDR-Beitrag in der Sendung "Hier ab vier" hervor, die kurz vor Weihnachten ausgestrahlt wurde. Ein Jahr lang hatte der Sender im Zuge der Pandemie medizinisches und Pflegepersonal sowie Patienten begleitet. Die jüngste Sendung ist noch in der ARD-Mediathek abrufbar.

In dem knapp siebenminütigen Beitrag betonen mehrere Ärzte die personellen Probleme als größte Herausforderung für das Krankenhaus. Ähnlich hatte sich Verwaltungsdirektor Peter Zeidler kürzlich im Gespräch mit Sächische.de geäußert.

Seit mittlerweile drei Jahren heiße es "Durchhalten und weitermachen", sagt der Ärztliche Direktor Wolfgang Schneiders. Laut MDR-Bericht lag der Krankenstand allein am Riesaer Klinikum zeitweise bei 30 Prozent. "Sie kommen nach dem Wochenende und haben früh erst mal zwei bis drei Krankmeldungen", so Schneiders. Entsprechend müsse dann reagiert werden, schlimmstenfalls etwa Patienten abbestellt werden. "Das ist belastend, vor allem weil das schon Jahre so geht." (SZ/stl)