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Neuer Vorstand bei Riesaer Großvermieter

Die Wohnungsgenossenschaft erweitert ihr Führungsteam - mit einem Architekten und Handwerksmeister.

Christian Schmidt ist neuer Vorstand bei der Wohnungsgenossenschaft Riesa. Er hat auch schon in Radebeul Spuren hinterlassen.
Christian Schmidt ist neuer Vorstand bei der Wohnungsgenossenschaft Riesa. Er hat auch schon in Radebeul Spuren hinterlassen. © Wohnungsgenossenschaft Riesa

Riesa. Ein neues Gesicht bei einem der größten Vermieter Riesas: Christian Schmidt ist seit diesem Jahr technischer Vorstand bei der Wohnungsgenossenschaft Riesa. "Mit dem Architekten und gelernten Handwerksmeister Schmidt ist die WG Riesa bestens für die zukünftigen Herausforderungen aufgestellt", teilt das Unternehmen mit. Der 37-jährige gebürtige Oschatzer komplettiert das Vorstandsteam mit Kerstin Kluge (Vorstandsvorsitzende) und Hagen Nickol (Vorstand Wohnungswirtschaft).

Mit Christian Schmidt konnte die WG Riesa einen sehr erfahrenen und bestens mit dem Unternehmen vertrauten Experten als technischen Vorstand gewinnen: Als Meister im Parkettlegehandwerk lernte Schmidt im väterlichen Betrieb in Riesa den Wohnungsbestand der Genossenschaft hautnah und praktisch kennen. Danach zog es den angehenden Architekten als Werksstudent nach Wien und Dresden.

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In Dresden lag sein Arbeitsschwerpunkt als freier Mitarbeiter bei Pussert Kosch Architekten auf der Bearbeitung von Architekturwettbewerben. Mit dem Entwurf für ein Erweiterungsgebäude des Luisenstifts-Gymnasiums in Radebeul errang Schmidt den 1. Platz im Wettbewerb.

2016 zog es Christian Schmidt in die Oschatzer Heimat zurück: Im Büro für Bauplanung Oschatz lag sein Tätigkeitsschwerpunkt in der Sanierung, Modernisierung sowie dem Neubau von Wohnungs-, Verwaltungs-, Gewerbe- und öffentlichen Bauten. "Seine Erfahrungen in der Planung, Kalkulation und Ausschreibung von Bauvorhaben und in der Abstimmung mit Fachplanern und Behörden fließen nun perfekt in seine neue Tätigkeit als technischer Vorstand der Wohnungsgenossenschaft Riesa eG ein", so sein neuer Arbeitgeber.

Am Riesaer Karl-Marx-Ring wurde schon im Sommer 2020 aufwendig saniert - ein Block von der Wohnungsgenossenschaft Riesa (Bildmitte hinten), ein Block von der Wohnungsgesellschaft WGR (re).
Am Riesaer Karl-Marx-Ring wurde schon im Sommer 2020 aufwendig saniert - ein Block von der Wohnungsgenossenschaft Riesa (Bildmitte hinten), ein Block von der Wohnungsgesellschaft WGR (re). © Sebastian Schultz

Als eine der ersten größeren Aufgaben wird Christian Schmidt die bereits laufende Modernisierung und Sanierung im Karl-Marx-Ring 26-32 noch bis zum Sommer zum Abschluss führen. Als nächstes Großprojekt steht die Komplettsanierung der Wohngebäude in der Klötzerstraße 16 a-c auf seiner Agenda – neben dem langfristigen Prozess, das Management der Bauvorhaben der WG Riesa zukunftsorientiert weiter zu digitalisieren.

Neben diesen Herausforderungen reizte Christian Schmidt aber nicht zuletzt auch die Idee der Genossenschaft beim Wechsel vom Planungsbüro zur WG Riesa, vom „Planer zum Bauherren“: „Vom Genossenschaftsgedanken war ich schon immer sehr angetan“, sagt Christian Schmidt. „Das war auch einer der Gründe, warum ich mich für die WG Riesa entschieden habe." Zudem sei die Genossenschaft eine verantwortungsvolle und attraktive Arbeitgeberin.

Die Wohnungsgenossenschaft Riesa eG zählt mit einem Angebot von 3.625 Wohnungen, 400 Häusern und 23 Gewerbeobjekten zu den ganz großen Wohnungsanbietern der Stadt. Das Unternehmen blickt auf eine 111-jährige genossenschaftliche Tradition mit aktuell 3.575 Mitgliedern zurück. (SZ)

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