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Obdachlosenheim: Stadt verhandelt weiter

Nach wie vor setzt man im Rathaus auf den Dialog mit Cargill. Noch vor Weihnachten sind weitere Gespräche geplant.

Zieht das Obdachlosenheim an die Speicherstraße oder nicht? Nach wie vor hofft die Stadt Riesa auf eine Einigung mit dem benachbarten Ölwerk.
Zieht das Obdachlosenheim an die Speicherstraße oder nicht? Nach wie vor hofft die Stadt Riesa auf eine Einigung mit dem benachbarten Ölwerk. © KD BRUEHL

Riesa. Eine Lösung fürs Riesaer Obdachlosenheim ist weiterhin nicht in greifbarer Nähe - aber die Beteiligten sind im Dialog miteinander. Das hat Oberbürgermeister Marco Müller (CDU) am Mittwoch im Sozialausschuss der Stadt mitgeteilt. Linke-Stadträtin Sonja György hatte sich erkundigt, ob es in der Standort-Frage Neuigkeiten gibt. Müller erklärte daraufhin, der Stand sei unverändert, die Stadt suche weiter den Dialog mit Cargill.

"Es gibt Gespräche, das Nächste voraussichtlich noch vor Weihnachten", so der Oberbürgermeister. Die Terminfindung sei in der Vergangenheit nicht ganz einfach gewesen. Ob das schlicht an zu vollen Kalendern auf einer der beiden Seiten lag, oder an der Pandemiesituation, ließ Müller offen.

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Nachdem die Stadt den geplanten Umzug des Obdachlosenheims an die Speicherstraße und damit in direkte Nachbarschaft des Ölwerks angekündigt hatte, hatte Cargill gegen das Vorhaben Bedenken angemeldet. Um einen womöglich langwierigen Rechtsstreit zu vermeiden, sucht die Stadtverwaltung weiter das Gespräch mit dem Konzern und der Werkleitung.

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