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Riesa

Riesaer erinnern an NS-Opfer

Vor dem Museum begehen Politiker den Holocaust-Gedenktag. Eine andere Tradition kann wegen der Pandemie nicht stattfinden.

Marco Müller am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus vor dem Stadtmuseum.
Marco Müller am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus vor dem Stadtmuseum. © U. Päsler/Stadt Riesa

Riesa. Im Namen der Stadt Riesa und des Stadtrates hat Oberbürgermeister Marco Müller (CDU) am Mittwoch ein Blumengebinde am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus auf dem Poppitzer Platz niedergelegt. Anlass war der Holocaust-Gedenktag. Am 27. Januar 1945 war das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee befreit worden. Wegen der Pandemie war laut Stadtsprecher Uwe Päsler im Vorfeld vereinbart worden, auf eine Ansammlung mehrerer Menschen zu verzichten.

"Wir stehen auch nach 76 Jahren in der historischen Pflicht, diese Erinnerung wachzuhalten", erklärte Marco Müller. Die Linke in Riesa hatte außerdem für den Nachmittag zu einer Kranzniederlegung an gleicher Stelle und unter Einhaltung der Coronabestimmungen aufgerufen.

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Anders als in den Vorjahren konnte anlässlich des Gedenktags keine Sonderausstellung am Museum stattfinden. Seit 2004 seien diese anlassbezogenen Sonderschauen "stets auf bedeutende Resonanz bei Menschen aller Generationen" gestoßen, so die Stadt Riesa. Im Jahr 2020 ging es beispielsweise um Marlene Dietrich und ihre Haltung zur NS-Diktatur. (SZ)

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