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Riesa

Riesa: Zwei Unwetter in Folge

In der Stadt waren wieder reichlich Sirenen zu hören. Die Feuerwehr musste auch an eine Engstelle ausrücken.

Rein in die Stiefel, raus aus den Stiefeln: In anderthalb Stunden mussten Riesas Feuerwehren am Donnerstagabend neunmal ausrücken.
Rein in die Stiefel, raus aus den Stiefeln: In anderthalb Stunden mussten Riesas Feuerwehren am Donnerstagabend neunmal ausrücken. © Sebastian Schultz

Riesa. Den zweiten Tag in Folge hatten Riesas Feuerwehrleute am Donnerstagabend mit Unwetterfolgen zu kämpfen: In anderthalb Stunden fielen insgesamt neun Einsätze an, sagt Dieter Böcke, der stellvertretende Stadtwehrleiter. Der erste Einsatz kam um 18.56 Uhr rein - bevor es Schlag auf Schlag ging und im Stadtgebiet ständig Sirenengeheul zu hören war.

So waren umgestürzte Bäume zu beräumen - am Puschkinplatz und an der Großenhainer Straße, Höhe Jahnabrücke. Dort, wo es ohnehin durch eine Baustelle gerade eng zugeht: Bei der Sanierung der Brücke wird auch das Geländer erneuert, das schon vor Jahren durch einen umstürzenden Baum beschädigt worden war.

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Außerdem gab es sieben Einsätze, die mit Überflutungen zu tun hatten, sagt Dieter Böcke: Demnach stand die Dr.-Külz-Straße unter Wasser, zusätzlich galt es, diverse Keller auszupumpen. "Wir waren an der Hauptstraße, am Amselweg, dreimal auf der Straße der Freundschaft und auf der Niederlagstraße im Einsatz."

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Insgesamt rückten 18 Kameraden mit fünf Fahrzeugen aus. Beschäftigt waren neben der Hauptstelle auch die Freiwilligen Stadtteil-Feuerwehren Riesa-Stadt, Weida und Gröba. "In Summe sind zwölf Einsatzstunden aufgelaufen", sagt Dieter Böcke. Damit waren die Riesaer Feuerwehrleute stärker gefordert als in der Nacht zuvor: Da war Riesa noch einigermaßen glimpflich davon gekommen, während etwa in Strehla oder Hirschstein lokal größere Schlammlawinen zu verzeichnen waren. Der letzte Alarm ging um 20.34 Uhr ein - danach war Ruhe.

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