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Riesa: Ministerin diskutiert über den Osten

Sozialministerin Petra Köpping (SPD) kommt nach Riesa. Es geht dabei um 30 Jahre Einheit.

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Petra Köpping (SPD) ist Sachsens Sozialministerin - und hat jetzt einen Termin in Riesa.
Petra Köpping (SPD) ist Sachsens Sozialministerin - und hat jetzt einen Termin in Riesa. © Jürgen Lösel (Archiv)

Riesa. Gut 30 Jahre ist die Wiedervereinigung her. Auf das Ereignis schauen die Menschen heute mit unterschiedlichen Gefühlen zurück – die einen freuen sich über die gewonnene Freiheit, andere vermissen soziale Geborgenheit und ein gemeinschaftliches Lebensgefühl. Wie sehen die Menschen im Osten und in Riesa heute ihren Weg in das geeinte Land?

Antworten versucht eine Podiumsdiskussion zu finden, zu der der Verein Sprungbrett am 1. Juli 2021 einlädt. Dabei ist Sozialministerin Petra Köpping (SPD), die mit ihrer Streitschrift „Integriert doch erstmal uns!“ für Aufmerksamkeit gesorgt hatte. Zudem kommt Clemens Villinger vom Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam, der über ostdeutsche Konsumpraktiken promoviert hat. Als Dritter diskutiert der Riesaer Andreas Näther mit, Gründer des Vereins Sprungbrett und SPD-Stadtrat in Riesa.

Da die wenigen Plätze im Mehrgenerationenhaus schon ausgebucht sind – die Veranstaltung musste mehrfach verschoben werden – verweist der Sprungbrett e. V. auf die Möglichkeit, per Livestream via Zoom oder Youtube teilzunehmen. (SZ)

Beginn ist am 1. Juli um 18 Uhr unter www.sprungbrett-riesa.de/podiumsdiskussion (ohne Anmeldung)