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Riesaer Räte stimmen für Jugendarbeit

Im Vorjahr waren die Fördermittel für Sprungbrett und Outlaw heftig umstritten. Diesmal ist das anders.

Fast 400.000 Euro bekommen die Jugendhilfeträger in Riesa in diesem Jahr. Der Aufladen in der Stendaler Straße (Foto) wird mit 106.000 Euro unterstützt.
Fast 400.000 Euro bekommen die Jugendhilfeträger in Riesa in diesem Jahr. Der Aufladen in der Stendaler Straße (Foto) wird mit 106.000 Euro unterstützt. © Sebastian Schultz

Riesa. Die beiden Riesaer Jugendhilfeträger Outlaw und Sprungbrett werden in diesem Jahr mit 393.000 Euro städtischen Mitteln gefördert. Das hat der Stadtrat am Mittwoch beschlossen.

Von dem Geld fließen 106.000 Euro an den vom Verein Sprungbrett in Weida betriebenen "Aufladen", die gemeinnützige GmbH Outlaw bekommt 162.000 Euro für den Betrieb des "Riemix" an der Klötzerstraße und 125.000 Euro für das Offene Jugendhaus (OJH). Finanziert wird der Betrieb der drei Einrichtungen neben der städtischen Förderung durch Mittel des Landkreises, aus Stiftungen und durch Spenden sowie Teilnehmerbeiträge.

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Anders als im Vorjahr lief die Entscheidung ohne längere Diskussion ab. Mitte 2020 hatte die AfD um zusätzliche Informationen darüber gebeten, welche Aufgaben die beiden Jugendhilfeträger in der Pandemie überhaupt wahrnehmen. Die CDU hatte sich damals dem AfD-Antrag angeschlossen, die Entscheidung über die Fördermittel aufzuschieben. Einschnitte gab es damals letztendlich nicht. Diesmal entfiel die Debatte über das Thema. Einzig NPD-Stadtrat Jürgen Gansel stimmte gegen eine Förderung, die AfD-Fraktion enthielt sich.

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