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Riesaer Schule bekommt neue Spielgeräte

An der Magdeburger Straße steht jetzt eine neue Spielkombination - auch, weil eine Spendenaktion besser anlief, als erhofft.

Kevin, Luca und Anton (von vorn) halfen mit, das Kiesbett der neuen Spielkombination an der Förderschule Lichtblick aufzufüllen.
Kevin, Luca und Anton (von vorn) halfen mit, das Kiesbett der neuen Spielkombination an der Förderschule Lichtblick aufzufüllen. © Foto: Lutz Weidler

Riesa. Beim Schaufeln sind die Schüler selbst dabei: Als die neue Spielkombination mit Schaukel, Kletternetz und Rutsche auf dem Gelände der Förderschule in Riesa-Weida aufgebaut ist, helfen die ältesten Schüler dabei, den Fallschutz aus Kies aufzufüllen.

Rund 10.000 Euro hat das Spielgerät gekostet, das die Lichtblick-Schule jetzt aufbauen konnte. "Das alte war aus Sicherheitsgründen nicht mehr nutzbar", erklärt Schulleiter Sebastian Wippich. Die fünfstellige Summe hatte der Förderverein der Schule gesammelt. "Das dockt noch an die Schulbus-Geschichte an", erzählt Wippich. Jahrelang hatte die Förderschule Geld für das Fahrzeug gesammelt. In den vergangenen beiden Jahren kam dann noch einmal gehörig Schwung in die Sache.

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Den Bus konnte die Schule schon 2020 kaufen. "Durch die hohe Spendenbereitschaft fiel unser Eigenanteil deutlich geringer aus", erklärt Sebastian Wippich. Noch mehr freut er sich aber darüber, dass diese Kontakte nachhaltig geblieben seien, es immer noch Spender gibt. "Das ist für uns ein extremer Mehrwert."

Unterricht lief fast in Echtzeit weiter

An der Lichtblick-Förderschule lernen Kinder nicht nur aus Riesa und Umgebung, auch aus Großenhain kommen Schüler an die Magdeburger Straße. Mittlerweile wird auch dort wieder im eingeschränkten Regelbetrieb unterrichtet. Die Corona-Pause war auch für Wippich und seine Kollegen eine besondere Zeit. "Ich muss sagen: Wir haben es geschafft, dass wir fast in Echtzeit unterrichtet haben", hebt er hervor. Der Unterricht fand also tatsächlich überwiegend per Videokonferenz statt. "Ich bin sehr stolz, dass das funktioniert hat", so der Schulleiter.

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Bleibt die Frage, welches Vorhaben der Förderverein als nächstes angehen will. Was den Schulhof angeht, sei man momentan schon ganz gut ausgestattet, erklärt Sebastian Wippich. Denkbar seien für die Zukunft aber noch ein Fußballfeld und Tore sowie eine Basketballanlage. "Aber dafür müssen wir jetzt erst einmal wieder sammeln."

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