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Riesaer Unternehmen spenden ans DRK

Gleich mehrere Einrichtungen des Roten Kreuzes in Riesa konnten sich jetzt über Zuwendungen freuen.

Dank einer Spende des Ölwerks konnte sich die Kita Kinderland in Riesa-Weida eine neue Wippe leisten.
Dank einer Spende des Ölwerks konnte sich die Kita Kinderland in Riesa-Weida eine neue Wippe leisten. © DRK Riesa

Riesa. Der Riesaer Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) konnte in den vergangenen Monaten zahlreiche Spenden Riesaer Unternehmen entgegennehmen. Das hat das DRK selbst mitgeteilt. Die DRK Kindertagesstätte "Kinderland" konnte beispielsweise dank einer Zuwendung des Cargill-Ölwerks eine neue Wippe im Außenspielbereich der Kita anschaffen und aufbauen.

"Mit einer weiteren Spende unterstützte Cargill Riesa im Sommer dieses Jahres unsere Sondereinheit des Katastrophenschutzes, den Dekon-VZug, um insgesamt zwölf neue Atemschutzfilter anschaffen zu können", heißt es in der DRK-Mitteilung.

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Riesas Obdachlosenheim bekam derweil eine Reihe von Sachspenden von "Jysk". Der Nachfolger des Dänischen Bettenlagers übergab dem DRK zahlreiche kleine Einrichtungs- und Ausstattungsgegenstände, darunter etwa Hängeregale, Spiegel, Matratzen, verschiedene Stühle, Federkissen und Federdecken sowie warme Winterbettwäsche. Gerade über Letzteres freue sich das DRK besonders. Schließlich werde es "im bevorstehenden Winter doch wieder ungemütlich kalt in dem schon recht maroden und ungedämmten Gebäude unserer Wohnungslosenhilfe".

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Auch die "Riesaer Tafel" wurde von Jysk mit Dekorationsartikeln versorgt. "Das gehört zwar nicht zur Grundversorgung von Bedürftigen, kam aber bei den Tafelnutzern dennoch recht gut an, denn für Deko-Artikel dürfte in der Regel bei ihnen kaum Geld übrig sein." Erst kürzlich hatte DRK-Chef Falk Glombik erklärt, das Porsche-Werk in Leipzig habe auch eine größere Geldsumme an die Tafel gespendet. Die soll allerdings erst investiert werden, wenn ein neuer Standort für Tafel und Obdachlosenheim gefunden ist. Zuletzt hatte die Stadtverwaltung erklärt, eine mobile Unterbringung zu prüfen. Zunächst seien aber Standort- und Kostenfrage zu klären. (SZ)

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