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Riesas Wehrleiter bekommt mobiles Büro

Der alte Kommandowagen hat ausgedient. Warum der neue deutlich mehr können muss.

Gegenwärtig ist Wehrleiter Robert Gudat mit dem Fahrzeug links unterwegs, wenn er ausrückt. Bald soll er ein neues bekommen.
Gegenwärtig ist Wehrleiter Robert Gudat mit dem Fahrzeug links unterwegs, wenn er ausrückt. Bald soll er ein neues bekommen. © Sebastian Schultz

Riesa. Riesas Wehrleiter Robert Gudat wird künftig in einem neuen Gefährt zu Einsätzen unterwegs sein. Die Mitglieder des Finanzausschusses stimmten am Dienstag einstimmig für die Beschaffung eines neuen Kommandowagens. Kosten: nicht ganz 77.000 Euro.

Im Prinzip handelt es sich bei dem von einer spezialisierten Firma umgebauten Mercedes-Kleintransporter um ein mobiles Büro, erklärt Robert Gudat. In dem Wagen gibt es keine Trennwand zwischen Fahrer- und Mannschaftsraum, die vorderen Sitze können um 180 Grad gedreht werden, so dass sich im Wagen vier Arbeitsplätze aufbauen lassen. "Darunter befinden sich auch Funkplätze zur Sicherstellung der Kommunikation mit der Leitstelle sowie der taktischen Einheiten." Einen ähnlichen Wagen hatte sich vor zwei Jahren bereits die Stadt Coswig zugelegt.

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Zum Einsatz kommen würde der Wagen immer dann, wenn die gerade diensthabenden Führungskräfte mit ausrücken, also etwa bei größeren Bränden wie zuletzt dem Dachstuhlbrand in Nickritz oder dem Hausbrand an der Pausitzer Straße, ebenso wie beim großen Feldbrand nahe Canitz vor zwei Jahren. Dann sei es von Vorteil, sich auch mal ins Warme und Trockene zurückziehen zu können und beispielsweise die Einsatztaktik zu besprechen. Bei Hochwasser liegt die Situation anders - dafür wurde vor einigen Jahren die ortsfeste Befehlsstelle eingerichtet, von der aus so eine Situation koordiniert werden würde.

Der alte Kommandowagen konnte das nicht bieten - hier fehlen Arbeitsplätze und auch die Technik, um beispielsweise auf Einsatz- und Feuerwehrpläne und andere Datenbanken zuzugreifen. Das sei nicht mehr zeitgemäß, erklärt Robert Gudat. Der Wagen "wird zukünftig ins zweite Glied als Lehrgangs- beziehungsweise Alltagsfahrzeug rücken". Die alte C-Klasse, in der Riesas Einsatzleiter davor unterwegs waren, sei mittlerweile verkauft, heißt es von der Stadtverwaltung.

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