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So war das Riesaer Stadtfest

Trotz Coronaregeln ließen sich die Riesaer ihre Feier nicht nehmen. Der Andrang überraschte auch den Cheforganisator.

So voll war die Hauptstraße in Riesa schon länger nicht: Entlang der Schlemmermeile des Stadtfests herrschte nicht nur am Samstag ordentlich Betrieb.
So voll war die Hauptstraße in Riesa schon länger nicht: Entlang der Schlemmermeile des Stadtfests herrschte nicht nur am Samstag ordentlich Betrieb. © Lutz Weidler

Riesa. Die Hauptstraße war schon am Freitagnachmittag gut gefüllt, das Wetter spielte auch mit: Nach einem Jahr Pause konnte an diesem Wochenende wieder ein Stadtfest in Riesa gefeiert werden. Und die Riesaer nahmen es dankend an: „Ich bin wirklich sehr zufrieden“, sagte FVG-Veranstaltungsmanager Dirk Mühlstädt am Sonntagnachmittag.

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Der Autoscooter ist schon Stammgast beim Stadtfest. Hier probieren Milan und sein Vater Kamil die Gefährte aus.
Der Autoscooter ist schon Stammgast beim Stadtfest. Hier probieren Milan und sein Vater Kamil die Gefährte aus. © Lutz Weidler
An die Bühne am Rathausplatz - hier das Konzert der Elbland Philharmonie durften nur 999 Besucher. Man sei zeitweise knapp am Limit gewesen, so die FVG.
An die Bühne am Rathausplatz - hier das Konzert der Elbland Philharmonie durften nur 999 Besucher. Man sei zeitweise knapp am Limit gewesen, so die FVG. © Lutz Weidler
Erinnerungsfoto mit Popmusikerin Nea Marten: Jens und Kerstin sind aus Berlin angereist, um das Stadtfest zu besuchen - und die Sängerin zu sehen.
Erinnerungsfoto mit Popmusikerin Nea Marten: Jens und Kerstin sind aus Berlin angereist, um das Stadtfest zu besuchen - und die Sängerin zu sehen. © Lutz Weidler
Die Schausteller Am Technikum konnten sich nicht über mangelndes Interesse beklagen. Der Rummel sei gut nachgefragt gewesen, heißt es von der Förder- und Verwaltungsgesellschaft.
Die Schausteller Am Technikum konnten sich nicht über mangelndes Interesse beklagen. Der Rummel sei gut nachgefragt gewesen, heißt es von der Förder- und Verwaltungsgesellschaft. © Lutz Weidler
Das Duo Potpourri war schon 2019 beim Tag der Sachsen eine Überraschung gewesen. Im Klosterhof brachten die beiden Sängerinnen ukrainische und polnische Volkslieder zu Gehör.
Das Duo Potpourri war schon 2019 beim Tag der Sachsen eine Überraschung gewesen. Im Klosterhof brachten die beiden Sängerinnen ukrainische und polnische Volkslieder zu Gehör. © Lutz Weidler

Im Vorfeld hatte er damit gerechnet, dass die Besucherzahlen nur halb so hoch sein könnten wie sonst. Das wurde locker übertroffen, auch wenn man wohl nicht ganz an ein „normales“ Stadtfest herankommen werde. Auch die Händler seien zufrieden mit dem Umsatz, so Mühlstädt.

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Die Stadtverwaltung sieht sich ebenfalls bestätigt, sagt Hauptamtsleiter Marcus Gierth: Die Resonanz sei gut gewesen, es habe auch keine negativen Zwischenfälle gegeben - für ihn eine Bestätigung dafür, das Fest in jedem Fall abhalten zu wollen. Trotz der in diesem Jahr ungewohnten Maskenregel. (SZ/stl)

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