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Zuwachs in Riesas Streichelgehege

Im Tierpark gibt es gleich mehrere neue Tiere. Bei einem fiel die Wahl des Namens nicht besonders schwer.

Alessio (l.) und Marcus aus Kleinblittersdorf streicheln die beiden neuen Zwergziegen.
Alessio (l.) und Marcus aus Kleinblittersdorf streicheln die beiden neuen Zwergziegen. © Foto: Lutz Weidler

Riesa. Elvis lebt - und zwar im Riesaer Tierpark. Nun gut, es ist nicht der leibhaftige König des Rock, der starb schließlich schon 1977. Aber die noch nicht einmal ein Jahr alte Zwergziege erinnert mit ihrer Haartolle schon ein wenig an Elvis, findet nicht nur Tierparkleiter Michael Tobis. "Elvis und Priscilla", so lauten seine Namensvorschläge. "Über Priscilla können wir noch mal reden, aber Elvis steht." 

Die beiden Zwergziegen sind erst in diesem Januar und März zur Welt gekommen - und dürften wohl bald die heimlichen Stars im Streichelgehege des Riesaer Tierparks sein, vor allem bei den kleinen Besuchern. Großartig scheu sind sie nicht, als Alessio und Marcus auf Elvis zugehen und ihm über den Rücken kraulen. Die beiden Brüder sind mit ihren Eltern auf Familienbesuch in der Stadt. "Wir wohnen in Kleinblittersdorf bei Saarbrücken", sagt der Vater. Ursprünglich kommen sie aber aus Riesa. 

Stars im Strampler aus Großenhain
Stars im Strampler aus Großenhain

Hier werden Fotos von Neugeborenen gezeigt, die aus Großenhain oder aus der Region kommen. Vielleicht ist auch Ihr Bild bald dabei?

Das neue Ziegenduo des Tierparks stammt aus dem Zoo der Minis in Aue. Ebenfalls neu im Tierpark Riesa sind drei Streifenhörnchen. Das Trio hat Michael Tobis aus Merseburg in die Anlage im Klostergarten geholt. Die ursprünglich aus Asien stammenden Nager leben nun in direkter Nachbarschaft zu den Steinkäuzen. Gefährlich sei das nicht für sie. "Unsere Käuzchen sind satt, da passiert nichts", sagt der Tierparkleiter. 

Eins der Streifenhörnchen im Riesaer Tierpark.
Eins der Streifenhörnchen im Riesaer Tierpark. © Foto: Lutz Weidler

Neben der neuen Tierart hat Tobis auch noch ein paar Rebhühner nach Riesa geholt. Damit steigt die Hoffnung auf eine erfolgreiche Nachzucht des einst auch im Altkreis sehr häufigen Vogels. Zuletzt musste der Hahn nämlich ein tristes Dasein als Single führen, sagt Michael Tobis. Damit soll nun Schluss sein. 

Im vom Tierpark genutzten Klosterostflügel wiederum hat sich auch etwas getan. Nachdem der Sächsische Ausbildungs- und Erprobungskanal SAEK in den Sommerferien zwei Videos gedreht hatte, laufen nun auch Bewegtaufnahmen aus der Anlage - zu sehen im Vorraum zum Aquarium. Allerdings als Stummfilm: Es fehlen derzeit funktionsfähige Boxen. Mittlerweile stehen die beiden Filme übrigens auch im Internet auf der Facebookseite des SAEK. 

Kürbisse gesucht

In den nächsten Wochen hofft Tierpark-Chef Michael Tobis auch auf den einen oder anderen Unterstützer. "Für Halloween könnten wir den einen oder anderen Kürbis gut gebrauchen", sagt er. Am besten keine Zier- sondern die größeren Speisekürbisse. Die sollen dann im Tierpark für den passenden Herbstschmuck sorgen. Die Kleineren wären immerhin noch ein gutes Futter für die Tiere. Wer helfen möchte und den einen oder anderen Kürbis entbehren kann, der könne sich gern im Tierpark melden, sagt Tobis. 

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