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Was in Gostewitz trotz Pandemie läuft

Das Wohnkulturgut am Riesaer Stadtrand lebt normalerweise von Besuchern. Aber auch jetzt geht dort einiges.

Das Wohnkulturgut Gostewitz wirkt hier vielleicht etwas ausgestorben - ist es aber trotz der Corona-Vorschriften nicht.
Das Wohnkulturgut Gostewitz wirkt hier vielleicht etwas ausgestorben - ist es aber trotz der Corona-Vorschriften nicht. © Sebastian Schultz

Riesa. Fröhliches Gedränge, Händeschütteln, Quatschen beim Anstehen an der Getränketheke: Mit dem Einzug der Corona-Regeln ist auch im Wohnkulturgut Gostewitz ein gutes Stück Normalität verlorengegangen. Aber man will auf dem Hof am Riesaer Stadtrand nicht jammern - und zeigt den Gästen jetzt lieber in einem aufwendig von Matthias Seifert produzierten Video, was gerade in Gostewitz läuft.

Da wird für Konzerte an der Jazzmaschine geprobt, da werden Formulare für Konzerte ausgefüllt, da werden Kerzen gezogen, Sonnenuhren aus Steinen gefertigt, bunte Vögelchen getöpfert.

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Und die Macher um Jan Giehrisch künden auch schon die nächsten Programmpunkte im Wohnkulturgut an - auch wenn dahinter wohl noch manches Fragezeichen stehen dürfte. Jedenfalls hofft man in Gostewitz darauf, am 19. und 20. Juni wie geplant das erste "Jazz Weekend" unter anderem mit Günter "Baby" Sommer und Micha Winkler auszurichten.

Am 18. Juli 2021 soll es ein musikalisch-literarisches Vergnügen mit Gunther Emmerlich und dem Dresden-Swing-Quartett geben, bevor vom 26. bis zum 30. Juli die 29. Riesaer Sommerakademie ansteht.

Diese Skulpturen an der Lauchhammerstraße entstanden beim ersten Metallbildhauer-Symposium in Riesa. Nun ist die zweite Auflage geplant.
Diese Skulpturen an der Lauchhammerstraße entstanden beim ersten Metallbildhauer-Symposium in Riesa. Nun ist die zweite Auflage geplant. © Sebastian Schultz

Auch der Herbst ist jetzt schon durchgeplant: Am 5. September soll "Schwarze Grütze" unter dem Motto "Vom Neandertal bis Digital" auftreten und ab dem 20. September einen Monat lang das zweite Metallbildhauer-Symposium Riesa stattfinden. Was bei der Premiere rausgekommen war, können die Riesaer unter anderem an der Ecke Lauchhammer-/Schönbergstraße sehen.

Am 25. September steht dann wieder die Jazzmaschine im Mittelpunkt - dieses Mal mit Stephan König am Piano. Dann heißt es in Gostewitz: "Iron Moments Part II". Der Termin der beliebten Gostewitzer Hofweihnacht ist ebenfalls schon festgezurrt - am 4. und 5. Dezember soll es auf dem Gut wieder beschaulich zugehen. (SZ/csf)

sz-link.de/gostewitz

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