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WGR begrünt Riesa

Die Fällung einer kompletten Baumreihe hatte für Empörung gesorgt. Jetzt kommen neue Bäume - nicht nur an der Bahnhofstraße.

Die Stümpfe der alten Bäume sind an der Bahnhofstraße in Riesa noch zu sehen. Nun aber pflanzen Udo Fuierer (li.) und Kay Ludwig für die WGR dort 15 neue Bäume ein.
Die Stümpfe der alten Bäume sind an der Bahnhofstraße in Riesa noch zu sehen. Nun aber pflanzen Udo Fuierer (li.) und Kay Ludwig für die WGR dort 15 neue Bäume ein. © Sebastian Schultz

Riesa. Der Großvermieter hat Wort gehalten: Gut zwei Wochen, nachdem eine Fällung von 18 Bäumen an der Bahnhofstraße für Aufsehen sorgte, wurden dort am Dienstag nun neue Bäume gepflanzt. 15 neue Baumhasel-Exemplare kamen in die Lücken zwischen den Baumstümpfen der gefällten Eschen-Ahorn-Bäume. Die neue Sorte soll am Abhang oberhalb der Fahrbahn besser wachsen. Bei den Vorgängern hatte die Sorge bestanden, dass bei stärkerem Wind Äste oder ganze Bäume auf die Straße stürzen.

"Eine Magnolie hatten wir schon zuvor dort gesetzt", sagt Yvonne Ledwa von der Wohnungsgesellschaft Riesa (WGR). Dem Unternehmen gehören das Areal und der angrenzende Wohnblock mit der auffälligen Fassadengestaltung.

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Gern hätte man noch schneller gepflanzt - man habe sich aber bei der Lieferung der Bäumchen gedulden müssen. Eine Pflanzung Anfang Dezember sei unter den derzeitigen Bedingungen aber unproblematisch. "Der Boden ist kalt, aber noch frostfrei."

Schon am Mittwoch will die WGR die nächsten Pflanzungen machen. Dann ist das Karree Karl-Marx-Ring dran. Dort hatte der Großvermieter im Jahrestakt Wohnblöcke saniert und ist damit an dieser Stelle nun fertig. Für neue Feuerwehr-Zufahrten hatte einiges Grün weichen müssen, für das die WGR bereits im September Ersatz bestellt hatte.

Nun ist auch diese Lieferung eingetroffen: Man pflanze dort Exemplare der Sorten Kanadischer Ahorn, Schwedische Mehlbeere, Blutahorn, Echter Rotdorn, Kugel-Robinie, dazu Zierapfelbäume und Säulen-Zierkirschen. Und als Sträucher sollen noch Felsenbirnen und Kirschlorbeer dazu kommen. "Der ist strapazierfähig und blüht von Mai bis in den Spätherbst hinein", sagt Yvonne Ledwa. Die Pflanzen habe sie gemeinsam mit Kerstin Bannorth von der Stadtverwaltung ausgesucht. "Nicht jede Pflanze funktioniert im öffentlich zugänglichen Stadtgrün."

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Das habe man zuletzt auch am Karl-Marx-Ring 44-54 merken müssen, wo nicht alle angepflanzten Solitärsträucher auch angewachsen seien. Dort pflanze man jetzt ebenfalls nach. Grundsätzlich gelte: Das Pflanzen sei noch das Einfachste - der Aufwand für das spätere Gießen, Pflegen und Zurückschneiden sei nicht zu unterschätzen. Dafür stimme man sich mit den Gärtnern der Tochterfirma RDL ab.

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Das neue Bäumchen soll halten: Die Männer der RDL schlagen an der Bahnhofstraße einen Befestigungspfahl ein.
Das neue Bäumchen soll halten: Die Männer der RDL schlagen an der Bahnhofstraße einen Befestigungspfahl ein. © Sebastian Schultz

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