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Zahl der Verfahren in Riesa bleibt konstant

Rund 600 Fälle beschäftigten allein die Jugend- und Strafrichter. Personell verjüngt sich das Amtsgericht weiter.

Das Amtsgericht in Riesa.
Das Amtsgericht in Riesa. © Sebastian Schultz

Riesa. Das Amtsgericht Riesa hat im Jahr 2020 ähnlich viele Verfahren geführt wie 2019. Das hat Amtsgerichtsdirektor Herbert Zapf mitgeteilt. Demnach beschäftigten sich die Strafrichter mit 355 Verfahren, 194 Fälle landeten vor dem Jugendrichter. Einen leichten Rückgang gab es vor dem Jugendschöffengericht: Dort wurden 20 Verfahren verhandelt, das sind fünf weniger als im Jahr 2019.

Zusätzlich dazu bearbeitete das Amtsgericht in Riesa vergangenes Jahr 684 Strafbefehlsanträge und 250 Bußgeldsachen. Mit 404 etwa konstant blieb laut Herbert Zapf auch die Zahl der Fälle, in denen das Gericht Erzwingungshaft anordnen musste. Das ist immer dann der Fall, wenn sich beispielsweise Verkehrssünder weigern, ein Bußgeld zu bezahlen.

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Das Amtsgericht in Riesa ist für den kompletten Altkreis Riesa-Großenhain zuständig. Der Generationswechsel, der derzeit an vielen Gerichten in Sachsen stattfindet, wurde 2020 ebenfalls fortgesetzt: Laut Herbert Zapf sind eine Richterin, eine Gerichtsvollzieherin sowie je zwei Rechtspflegerinnen und Urkundsbeamten neu eingestellt worden. (SZ/stl)

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