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Meißner AfD-Kreisrat sorgt mit Hitler-Putin-Vergleich für Eklat

In der Kreistagssitzung in Riesa geht es unter anderem um ukrainische Kriegsflüchtlinge. Die Wortmeldung eines Politikers ruft massive Empörung hervor.

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Bei der Kreistagssitzung am Donnerstag im Riesaer Stern kam es zum Eklat. Auslöser waren Äußerungen des AfD-Kreisrates Karl-Heinz Rutsch (r.).
Bei der Kreistagssitzung am Donnerstag im Riesaer Stern kam es zum Eklat. Auslöser waren Äußerungen des AfD-Kreisrates Karl-Heinz Rutsch (r.). © Fotos: Kristin Richter, Eric Weser / Montage: SZ

Riesa. Äußerungen des Meißner AfD-Kreisrates Karl-Heinz Rutsch haben am Donnerstagabend für einen Eklat kurz vorm Ende der Sitzung des Kreistages Meißen gesorgt. Das Gremium hatte sich in der Riesaer Stadthalle Stern getroffen - und sich dort auch dem Thema Flüchtlingszustrom infolge des Ukraine-Kriegs gewidmet.

Zunächst hatte Landrat Ralf Hänsel (CDU) informiert, wie in Sachsen und speziell im Kreis Meißen Menschen geholfen werden soll, die vor dem Krieg in der Ukraine flüchten und dabei in der Region ankommen. Hänsel machte unter anderem deutlich, der Kreis sei gut vorbereitet, da es nicht das erste Mal sei, dass viele Flüchtlinge kommen. Hänsel verwies zudem auf Informationsangebote der Kreisverwaltung und appellierte, Geflüchtete sollten sich bei den Behörden melden, um ihren Aufenthaltsstatus und damit beispielsweise auch Ansprüche auf Unterkunft oder medizinische Versorgung zu regeln.

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