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Riesa

Nünchritzer sollen im September wählen

Die hiesige Bürgermeisterwahl soll zusammen mit der Bundestagswahl stattfinden.

In Nünchritz steht die Bürgermeisterwahl an. Beim letzten Mal fand nur jeder Dritte der Wahlberechtigten den Weg zur Urne.
In Nünchritz steht die Bürgermeisterwahl an. Beim letzten Mal fand nur jeder Dritte der Wahlberechtigten den Weg zur Urne. © dpa

Nünchritz. Die zweite Amtszeit von Bürgermeister Gerd Barthold (CDU) neigt sich ihrem Ende entgegen. Nach sieben Jahren muss wieder gewählt werden. Deshalb hat der Nünchritzer Gemeinderat jetzt den Termin für die anstehende Bürgermeisterwahl beschlossen. Danach sollen die Nünchritzer am 26. September ihren Rathauschef wählen.

Am gleichen Tag findet auch die Bundestagswahl statt. "Wir sind froh, dass wir beide Wahlen auf einen Termin legen können", so Barthold. Damit soll auch der Aufwand reduziert werden, Wahlhelfer zu finden. Das wird von mal zu mal schwieriger.

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Bei der letzten Bürgermeisterwahl im Oktober 2014 war Barthold der einzige Kandidat. Der Radewitzer erhielt 1.407 Stimmen. Das waren 98,4 Prozent der gültigen Stimmen. Allerdings war die Wahlbeteiligung nicht besonders hoch. Nur etwa jeder Dritte der knapp 4.900 wahlberechtigten Nünchritzer fand damals den Weg in die Wahllokale.

Nicht hoch in der Gunst der Wähler

Bürgermeisterwahlen stehen in der Region Riesa nicht besonders hoch in der Gunst der Wähler. Das liegt wohl auch daran, dass es in der Vergangenheit in vielen hiesigen Kommunen nur einen Kandidaten gab. Deshalb war die Wahlbeteiligung meistens deutlich unter 50 Prozent.

Einzige Ausnahme war der Wahlkampf in der Gemeinde Stauchitz. Dabei traten im vergangenen September beim ersten Urnengang sieben Kandidaten an. Rund 71 Prozent der wahlberechtigten Stauchitzer machten hinter einem der sieben Namen ihr Kreuz. Auch die Beteiligung an der Nachwahl, die Dirk Zschoke knapp gewann, lag mit rund 67 Prozent deutlich über dem Durchschnitt.

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