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Riesa

Pläne für Hafenumbau einsehbar

Lange war an den neuen Unterlagen für das geplante KV-Terminal gearbeitet worden. Jetzt sind sie für eine gewisse Zeit öffentlich.

Im Riesaer Hafen werden unter anderem Container umgeschlagen. Um die Menge der Container zu erhöhen, wird schon lange an Plänen für ein neues Terminal gearbeitet.
Im Riesaer Hafen werden unter anderem Container umgeschlagen. Um die Menge der Container zu erhöhen, wird schon lange an Plänen für ein neues Terminal gearbeitet. © Archivfoto: Lutz Weidler

Riesa/Dresden. Für eins der größten Industrievorhaben in Riesa steht ein neuer Anlauf in Richtung Genehmigung bevor. Die Rede ist vom geplanten Containerterminal im Hafen. Durch den Bau soll sich der Containerumschlag auf dem Gelände in Gröba von aktuell maximal 44.000 auf künftig bis zu 100.000 Container pro Jahr erhöhen.

Bereits seit einigen Jahren bemüht sich der Hafenbetreiber – die dem Land Sachsen gehörende Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH (SBO) – um eine Genehmigung für das auf Kosten von 24 Millionen Euro geschätzte Vorhaben. Die Landesdirektion als Genehmigungsbehörde hat aber bisher kein grünes Licht gegeben; sie forderte zuletzt aktualisierte Genehmigungsunterlagen. Dem war der Hafenbetreiber im Jahr 2020 nachgekommen.

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Die jetzige öffentliche Auslegung ist der übliche nächste Schritt im Planfeststellungsverfahren für das Containerterminal. Ob es zum Planfeststellungsbeschluss, also dem Baurecht für das Terminal kommt, hängt auch von möglichen Einwendungen gegen das Projekt ab. Unter anderem hatten in der Vergangenheit Anwohner die Hafen-Pläne kritisiert. Sie fürchten beispielsweise Lärmbelästigungen durch das neue Terminal. (SZ/ewe)

Die Planungsunterlagen können bis 16. April zu den Dienstzeiten der Stadtverwaltung Riesa im Rathaus eingesehen werden. Voranmeldung unter 03525 700210 wird erbeten. Die Unterlagen sind auch online auf der Seite der Landesdirektion Sachsen verfügbar.

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