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Riesa: OB-Kandidaten besuchen Schule

Das Heisenberg-Gymnasium hatte Marco Müller und Gunnar Hoffmann in die Aula geladen. Für die Schüler eine Chance, ihre eigenen Ideen für Riesa zu präsentieren.

Die OB-Kandidaten Gunnar Hoffmann (l.) und Marco Müller (r.) besuchten jetzt auf Einladung das Werner-Heisenberg-Gymnasium.
Die OB-Kandidaten Gunnar Hoffmann (l.) und Marco Müller (r.) besuchten jetzt auf Einladung das Werner-Heisenberg-Gymnasium. © WHG Riesa

Riesa. Über einen Besuch der beiden Oberbügermeister-Kandidaten Marco Müller (CDU) und Gunnar Hoffmann (parteilos) am Werner-Heisenberg-Gymnasium im Rahmen des GRW-Unterrichts schreibt Paula Vetter aus der Klasse 10a:

"In der Aula des Werner-Heisenberg-Gymnasiums kamen die Bürgermeister-Kandidaten Marco Müller (CDU) und Gunnar Hoffmann (parteilos) mit interessierten Schülern ins Gespräch und stellten sich den Fragen der Wähler von morgen. Die Kandidaten beantworteten bereitwillig und äußerst detailliert die vielen Fragen.

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Das für die Schüler wichtigste und am längsten besprochene Thema war die Umwandlung Riesas zu einer attraktiveren und mehr auf Jugendliche bezogenen Stadt. Beide Kandidaten haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Stadt so zu gestalten, dass mehr Menschen nach ihrem Abschluss weiterhin in Riesa bleiben. Marco Müller will sich vor allem für weitere Studiengänge an der BA Riesa einsetzen, während Gunnar Hoffmann sich auf die Begrünung und Öffnung der Stadt zur Elbe konzentrieren will. Dadurch will er junge Familien in die Stadt locken und ihnen einen grünen, familiengerechten Wohnplatz garantieren.

Jedoch kamen nicht nur seitens der Kandidaten Vorschläge. So formulierte beispielsweise Schülersprecher Phillip Berger die Anregung, Schüler könnten sich an Entscheidungen, die sie betreffen, beteiligen und weitere Ideen präsentieren. Ein weiterer Schüler meinte, man sollte mehr auf die Interessen der Jugendlichen eingehen und zum Beispiel eine Theatergruppe anbieten. Außerdem wurde das mangelnde kulturelle Angebot kritisiert, insbesondere das Fehlen von Weggehmöglichkeiten am Abend, und die Problematik, dass in den Abendstunden kaum Busse fahren.

Beide Bürgermeister-Kandidaten lieferten sich während des gesamten Gesprächs eine interessante Diskussion, die zu keiner Zeit zum Stillstand kam."

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