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Riesa geht ins Risiko

Der Beschluss zur Trinitatisschule dürfte viele freuen. Aber hat er auch Bestand? Ein Kommentar.

© Sebastian Schultz

Die Eltern dürften aufatmen. Nach dem Veto der Rechtsaufsicht in Meißen war lange unklar, ob die Trinitatisschule wie geplant von der Wohnungsgesellschaft übernommen, saniert und an den Trägerverein vermietet werden kann oder nicht. Nun hat der Stadtrat noch einmal sein Votum aus dem Juli wiederholt. Eine gute Nachricht für die Schule.

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Nachdem die Rechtsaufsicht den ersten Beschluss zur Trinitatisschule kritisiert hatte, musste die Stadt nachbessern. Nicht jeder ist mit Ergebnis zufrieden.

Trotzdem geht die Stadt mit dem Beschluss ein Risiko ein, indem sie sich gegen die Auffassung der Rechtsaufsicht in Meißen stellt. Die hatte eben auch gefordert, den Unternehmenszweck entsprechend zu präzisieren. Nicht nötig, so die Auffassung im Rathaus und bei der WGR. Riesa geht damit auf Konfrontation – zumindest entsteht von außen betrachtet dieser Eindruck. Viele Diskussionen in der Stadtratssitzung hätte man sich sparen können, wenn im Vorfeld eine gemeinsame Linie gefunden worden wäre, mit der Meißen und Riesa leben können. Das ist nicht geschehen. Ob sich dieses Vorgehen der Stadt auszahlt oder nicht, werden erst die nächsten Wochen zeigen.

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