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Riesa

Pollmer kritisiert Freistaat beim Breitbandausbau

Zeithains neue Rathauschef sieht die Landesregierung in der Pflicht.

Mirko Pollmer ist der neue Chef im Zeithainer Rathaus.
Mirko Pollmer ist der neue Chef im Zeithainer Rathaus. © Kristin Richter

Zeithain. Ungewöhnlich deutliche Worte hat Zeithains neuer Bürgermeister Mirko Pollmer (BIG Zeithain) für den Freistaat Sachsen beim Thema Breitbandausbau gefunden. „Hier wird etwas auf die Kommunen abgewälzt, was eigentlich das Land hätte machen müssen“, sagte er am Donnerstagabend auf der Sitzung des technischen Ausschusses. „Das ist ein unglaublicher Aufwand, den man den Kommunen auflastet.“

Pollmer vergleicht die Ausstattung mit Glasfaserkabeln mit dem Bau von Autobahnen und Bundesstraßen. Für sie sind der Bund bzw. die Länder zuständig und nicht die Kommunen. Im Nachbarbundesland Brandenburg kümmert sich die Landesregierung um die Versorgung mit schnellem Internet. Warum nicht auch der Freistaat Sachsen?

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Voraussichtlich im März/April 2022 soll es im Gebiet des Elbe-Röder-Dreiecks, zu dem Zeithain und sechs weitere Kommunen gehören, den ersten Spatenstich geben. 2024 soll der Breitbandausbau für so genannte „weiße Flecke“ abgeschlossen sein. - "Weiße Flecke" sind Orte oder einzelne Häuser, die für Telekommunikationsunternehmen unrentabel sind, zu erschließen. Für diese Orte gibt es öffentliche Fördermittel. (SZ/jö)

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