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Riesa

Wülknitz gewinnt deutschen Öko-Preis

Das Geld soll allen Kommunen des Elbe-Röder-Dreiecks zugute kommen.

Der Wülknitzer Bürgermeister Hannes Clauß (rechts) und Jochen Reinicke, der Vereinsvorsitzende des Elbe-Röder-Dreieck e. V., freuen sich über das zugesagte Preisgeld.
Der Wülknitzer Bürgermeister Hannes Clauß (rechts) und Jochen Reinicke, der Vereinsvorsitzende des Elbe-Röder-Dreieck e. V., freuen sich über das zugesagte Preisgeld. © Elbe-Röder-Dreieck

Wülknitz. Die Gemeinde Wülknitz hat sich stellvertretend für die sieben Mitgliedskommunen im Elbe-Röder-Dreieck am Bundeswettbewerb „Naturstadt – Kommunen schaffen Vielfalt“ beteiligt. Und das mit Erfolg. Sie gewann mit dem Projekt „Artenvielfalt und Biodiversität im ländlichen Raum – Kommunen und Unternehmen im Elbe-Röder-Dreieck werden aktiv“ ein Preisgeld von 25.000 Euro. Immerhin 40 Kommunen hatten deutschlandweit an dem Wettbewerb teilgenommen.

Das Preisgeld soll der gesamten Region des Elbe-Röder-Dreiecks zugute kommen. In den nächsten zwei Jahren sollen in Gröditz, Röderaue, Wülknitz, Glaubitz, Nünchritz, Zeithain und Großenhainer Ortsteilen Außen- und Grünanlagen gestaltet werden, bei denen der Insektenschutz und die Artenvielfalt von Gräsern und Biotopen berücksichtigt werden.

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Dazu sind Erstberatungen für die Mitgliedskommunen und Unternehmen geplant. Darüber hinaus werden Weiterbildungen zur Pflege und Unterhaltung naturnaher Flächen und Gebäude für Mitarbeiter in der Grünflächenpflege angeboten. Zusätzlich können auch kleine Bau- und Gestaltungsmaßnahmen an kommunalen und gewerblichen Flächen, Anlagen oder Gebäuden gefördert werden.

Bereits seit Anfang 2019 erproben die Kommunen des Elbe-Röder-Dreiecks mit dem gemeinsamen Projekt „Blühende Grünflächen“, wie man kommunale Grünflächen insektenfreundlich umgestalten kann. Insgesamt wurden 16 Projektflächen angelegt, Fortbildungstermine organisiert und es findet ein permanenter Erfahrungsaustausch untereinander statt. In dieser Woche endet dieses erste Projekt. Eine Abschlusspräsentation ist seit Montag unter www.elbe-roeder.de zu finden.

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