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Meißen

Reaktionen auf Regenbogen-Fahnen-Eklat

Die Äußerungen auf Facebook gehen weit auseinander. Auch Linksjugend und Junge Union melden sich zu Wort.

© Foto: privat

Riesa. Ein Baumarkt in Riesa muss eine gehisste Regenbogenflagge nach einem Tag abhängen. In den sozialen Medien entfachte das kontroverse Diskussionen. Dem Verständnis über die Entscheidung des Centermanagements stehen sehr viele bestürzte Kommentare gegenüber. Auf der Facebook-Seite der SZ-Riesa überwiegt der Tenor, dass das Thema aufgebauscht wurde. Schließlich handele es sich immer noch um einen Baumarkt. "Dramatisieren, wo es nichts zu dramatisieren gibt", schrieb ein anderer Nutzer. Einer Nutzerin ist es wichtig, dass dann auch überall Deutschlandfahnen hängen dürften.

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Für die Linksjugend offenbart die Aktion, "dass besonders hier im ländlichen Raum, der Kampf um Gleichberechtigung und gegen jeglichen Hass, beispielsweise eben aufgrund von Sexualität, noch lange nicht beendet ist!" Die Junge Union Meißen steht genauso hinter den Idealen der LGBTQ-Flagge: "Allerdings sollte es in der Hand des Betreibers liegen, die Flagge auf- oder abzuhängen. Darauf wollen und sollten wir keinen Einfluss nehmen." (SZ/mgr)

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