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Stadt bereitet Umsetzung der Grundsteuerreform vor

Im nächsten Jahr sind die Flächeneigentümer gefragt. Vorab will auch Riesa über das Prozedere informieren.

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Nächstes Jahr werden Grundstückseigentümer aufgefordert sein, an der Umsetzung der Grundsteuerreform mitzuwirken, kündigt die Stadt Riesa an.
Nächstes Jahr werden Grundstückseigentümer aufgefordert sein, an der Umsetzung der Grundsteuerreform mitzuwirken, kündigt die Stadt Riesa an. © Jens Büttner/ZB/dpa (Symbolbild)

Riesa. Seit Jahren ist die Rede von der großen Grundsteuerreform. Im nächsten Jahr sollen zwischen 1. Juli und 31. Oktober die Erklärungen der Grundstückseigentümer zur Feststellung der jeweiligen Grundstückswerte abgegeben werden – auch in Riesa. Das hat Finanzbürgermeisterin Kerstin Köhler jetzt im Finanzausschuss mitgeteilt. Im zweiten Quartal 2022 werde es dazu ein umfangreiches Informationsprozedere an die Grundstückseigentümer geben, kündigte sie an. Die Stadt wolle Details über ihre Kanäle bekannt geben.

Derzeit laufen hinter den Kulissen Vorbereitungen für die anstehende Datenermittlung zwischen Grundstückseigentümern, Finanzämtern und Kommunen, so Riesas Kämmerin.

Eine Grundsteuerreform hatte das Bundesverfassungsgericht 2018 dem Gesetzgeber aufgetragen, nachdem es die Grundsteuer in ihrer bisherigen Form zuvor für verfassungswidrig erklärt hatte. Ende 2019 passierte die Neuregelung der Grundsteuererhebung die Bundesebene. Sachsen machte 2020 davon Gebrauch, von der Bundesregelung abweichen zu können.

Die neu berechneten Grundsteuern sollen ab 1. Januar 2025 gezahlt werden.

Riesa nimmt derzeit jährlich etwa 3,6 Millionen Euro an Grundsteuern ein. (SZ)