Riesa
Merken

Riesa: Nächster Kanalbau verschiebt sich

Eigentlich hatte diese Woche eine große Kanalsanierung an der Pausitzer Straße starten sollen. Wie zuletzt bei anderen Projekten geht es auch hier erst später los.

 2 Min.
Teilen
Folgen
Ein Kanaldeckel an der Pausitzer Straße zwischen Goethestraße und Hauptstraße: Hier sollte eigentlich ab Montag gebaut werden. Doch es geht erst Anfang Juni los.
Ein Kanaldeckel an der Pausitzer Straße zwischen Goethestraße und Hauptstraße: Hier sollte eigentlich ab Montag gebaut werden. Doch es geht erst Anfang Juni los. © Eric Weser

Riesa. Erneut ist der Start eines städtischen Bauvorhabens verschoben. Diesmal betrifft es eine Kanalbaumaßnahme im Stadtzentrum – und das nach Rathaus-Angaben außerdem größte Riesaer Abwasser-Bauprojekt in diesem Jahr. Saniert werden soll dabei ein Teil vom sogenannten Hauptsammler 13, einer zentralen Leitung im städtischen Kanalnetz.

Ursprünglich hatte die Maßnahme am Montag, 16. Mai, beginnen sollen. Wegen Materiallieferproblemen sei der Beginn auf 2. Juni verschoben, teilte die Stadtverwaltung am Montag mit. Auch das Bauende verschiebt sich damit – geplant ist es am 5. Dezember.

Familie und Kinder
Familienzeit auf sächsische.de
Familienzeit auf sächsische.de

Sie suchen eine Freizeitplanung oder Erziehungsrat? Wir unterstützen Sie mit Neuigkeiten sowie Tipps und Tricks Ihren Familienalltag zu versüßen.

Bei dem Projekt ist vorgesehen, den Hauptsammler auf einer Länge von rund 350 Metern in Teilbereichen zu sanieren. Es soll drei Bauabschnitte geben.

Im ersten ist laut Stadtverwaltung die Vollsperrung der Pausitzer Straße zwischen Goethestraße und Hauptstraße nötig. Vorm Einbau des sogenannten Schlauchliners müssten noch Arbeiten in offener Bauweise durchgeführt werden, so das Rathaus.

Sperrungen über mehrere Wochen

Die anderen zwei Bauabschnitte umfassen den Bereich der Niederlagstraße zwischen Hauptstraße und der Straße Am Technikum sowie den Abschnitt zwischen Am Technikum und Elbstraße. Die Abschnitte werden ebenfalls über jeweils mehrere Wochen gesperrt, so die Stadt.

Gearbeitet werde größtenteils in geschlossener Bauweise mit sogenannten Schlauchlinern – einem mit Harz getränkten Kunststoffschlauch, der in den Altkanal eingebaut wird.

14 Hausanschlüsse werden ersetzt – in offener Bauweise mit Aufbruch und Wiederherstellung der Oberflächen, so die Stadt. Außerdem werden sechs Schächte saniert. Insgesamt investiert die Stadt Riesa fast 450.000 Euro in das gesamte Vorhaben.

Lieferverkehr bleibt möglich

Wegen der abschnittsweisen Vollsperrung werden Umleitungen notwendig. Der Zugang zu den Grundstücken soll aber ständig gewährleistet werden. Auch der Lieferverkehr in der Hauptstraße und natürlich die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge sollen jederzeit möglich sein – bauliche Eingriffe in die Hauptstraße seien zudem nicht geplant.

Das Autohaus soll auch immer mit Fahrzeugen erreichbar bleiben. Anlieger beziehungsweise Grundstückseigentümer seien vorab informiert worden.

Nicht die erste Verzögerung

In den vergangenen Wochen hatte die Stadt bei mehreren Baumaßnahmen bedingt durch Materiallieferprobleme spätere Starts verkünden müssen. So zum Beispiel bei den Tiefbauarbeiten am Lutherplatz oder an der Franz-Mehring-Straße. (SZ)

Mehr zum Thema Riesa