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Riesa: Poppitzer Dreieck wird bepflanzt

Auf der Grünfläche in Altriesa gibt es jetzt knapp zwei Dutzend Bäume mehr als zuvor. Und es sollen noch mehr werden.

Das Poppitzer Dreieck an der Poppitzer Landstraße ist jetzt baumreicher als zuvor: Die Stadt hat 22 Bäume von einer Baumschule pflanzen lassen.
Das Poppitzer Dreieck an der Poppitzer Landstraße ist jetzt baumreicher als zuvor: Die Stadt hat 22 Bäume von einer Baumschule pflanzen lassen. © Eric Weser

Riesa. Die Stadt Riesa hat auf dem Poppitzer Dreieck 22 Bäume pflanzen lassen. "Die Fläche wird von zehn Feldahornen gesäumt", so Stadtsprecher Uwe Päsler auf Nachfrage von sächsische.de. Rund um die markante Winterlinde auf der Fläche seien zudem je drei Rotdorne, Blumeneschen, Zierkirschen sowie Zierapfelbäume gepflanzt worden. Diese kleineren Baumarten habe man gewählt, um die Linde in der Mitte zur Geltung zu bringen.

Nach Angaben der Stadt folgt die von der Zeithainer Baumschule Franke ausgeführte Bepflanzung einem Pflanzraster von acht mal acht Metern. Die Ahorne seien im Zehn-Meter-Abstand gepflanzt worden.

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Insgesamt, so hatte die Stadt kürzlich angekündigt, sollen am Poppitzer Dreieck 30 Bäume gepflanzt werden.

Die Pflanzung der noch fehlenden Bäume ist laut Rathaus für diesen Herbst vorgesehen. Gut möglich ist allerdings, dass dann von der Stadt nochmals einige Bäume mehr gepflanzt werden. Denn ursprünglich hatte eine private Initiative ebenfalls etwa rund ein Dutzend Bäume auf der Fläche in Altriesa pflanzen wollen. Nachdem es zwischen Vertretern der Initiative und der Stadtspitze zu Differenzen gekommen war, war die Initiative jedoch auf einen Standort am Karl-Marx-Ring ausgewichen, wo die Bäume vorige Woche gepflanzt wurden.

Sollte sich für die damit frei gewordenen Pflanzstellen am Poppitzer Dreieck sonst kein Interessent finden, werde die Stadt diese selbst bepflanzen, erklärte Stadtsprecher Uwe Päsler.

Wegen der Sperrung an der Poppitzer Landstraße infolge des Brückenbaus bekommen viele Autofahrer, die die Strecke sonst nehmen, vorerst vielleicht gar nichts von den Veränderungen auf der Grünfläche mit. Umso größer könnte für manchen die Überraschung im Herbst sein, wenn die Straße wieder freigegeben wird. Die Sichtverhältnisse für Autofahrer sollen durch die neuen Gewächse auf dem Poppitzer Dreieck aber "keinesfalls beeinträchtigt werden", betont Rathaussprecher Uwe Päsler. (SZ/ewe)

Hinweis: In einer früheren Version des Artikels hieß es, die private Initiative und die Stadt hätten Streit gehabt. Wir haben die Formulierung präzisiert.

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