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Riesa

Riesa: Wolf vermutlich weitergezogen

Auf dem Gelände des Stahlwerks ist das Tier nicht geblieben, vermuten Experten. Es gibt auch Indizien für einen neuen Aufenthaltsort.

Dieses Tier flüchtet am Montag auf das Riesaer Stahlwerks-Gelände - ein Ausschnitt aus einem Video, das bei Facebook kursiert.
Dieses Tier flüchtet am Montag auf das Riesaer Stahlwerks-Gelände - ein Ausschnitt aus einem Video, das bei Facebook kursiert. © Screenhot: SZ

Riesa. Er ist wohl wieder weg: Die Fachstelle Wolf des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) geht aktuell davon aus, dass der Wolf, der sich gestern auf einem Betriebsgelände in Riesa verirrt hatte, weitergezogen ist. Das hat das Amt Dienstagmittag mitgeteilt.

Demnach sei das Tier seit gestern Mittag nicht mehr auf dem Betriebsgelände gesehen worden und es gebe auch keine Hinweise darauf, dass sich der Wolf noch auf dem Gelände aufhalte. "Zudem ist heute Morgen ein Wolf südlich von Riesa gesichtet worden", teilt das Landesamt mit. "Die Experten der Fachstelle Wolf nehmen an, dass es sich dabei um dasselbe Tier handelt."

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Da es auf dieser Elbseite kein bestätigtes Rudel gebe, werde vermutet, dass es ein durchziehendes Tier ist. Jungwölfe nabeln sich von ihrem elterlichen Rudel ab und legen dabei oft mehrere hundert Kilometer zurück, um eine Partnerin oder einen Partner zu finden, so das LfULG in einer Mitteilung.

Gestern hatte das Video eines Wolfs, der vor einem ihn filmenden Autofahrer ins Riesaer Stahlwerks-Gelände läuft, für Aufsehen gesorgt. (SZ)

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