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Riesa

Riesaer Johanniter erhält Ehrenamtspreis

Michael Pech ist einer von 64 Sachsen, bei denen sich der Freistaat stellvertretend für alle ehrenamtlichen Helfer bedankt.

Michael Pech (li.) war am 6. November mit einer Sondereinsatzgruppe der Johanniter aus Glaubitz während des Bombenfunds in Chemnitz im Einsatz. Neben Pech stehen (v.l.n.r.) Gideon Richter, Daniel Olewinski, Nadine Kron, Andreas Reißmüller und Falk Mül
Michael Pech (li.) war am 6. November mit einer Sondereinsatzgruppe der Johanniter aus Glaubitz während des Bombenfunds in Chemnitz im Einsatz. Neben Pech stehen (v.l.n.r.) Gideon Richter, Daniel Olewinski, Nadine Kron, Andreas Reißmüller und Falk Mül © Johanniter

Dresden/Riesa. Heute oder in den nächsten Tagen erhält der Riesaer Michael Pech einen besonderen Brief aus Dresden. Absender ist der Freistaat Sachsen. Sozialministerin Petra Köpping und Landtagspräsident Matthias Rößler bedanken sich bei dem Riesaer für sein Engagement im Glaubitzer Einsatzzug der Johanniter-Unfall-Hilfe. Pech und mit ihm 63 andere Sachsen erhalten aus Anlass des Internationalen Tags des Ehrenamtes den sächsischen Ehrenamtspreis.

Die ursprünglich für den 5. Dezember geplante Würdigung im Rahmen einer Feierstunde im Plenarsaal des Sächsischen Landtags muss in diesem Jahr entfallen. Trotzdem sollten die Preisträger die Auszeichnung erhalten. Diesmal eben per Post. Das bedeutet aber nicht mit weniger Anerkennung.

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Das betont auch Landtagspräsident Rößler. "Es geht nicht darum, wie eine Ehrung stattfindet, sondern dass wir als Gesellschaft unseren großen Dank an die vielen Ehrenamtler ausdrücken." Die Auszeichnung des Freistaates erhalten Menschen, "die es nicht in erster Linie ins Rampenlicht zieht. Umso wichtiger ist es, dass wir sie gerade in diesen Zeiten nicht einfach vergessen."

"Sie engagieren sich vor Ort in besonderer Weise vor allem im sozialen und caritativen Bereich", schreibt Sozialministerin Köpping. "Von dem Engagement bin ich zutiefst beeindruckt. Vielfältig, sorgsam und lebendig trägt dieses Engagement dazu bei, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu gestalten." Ehrenamtliche Helfer seien eine wichtige Stütze der Gesellschaft.

Die Ausgezeichneten kommen aus ganz Sachsen und engagieren sich in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen. Aus dem Landkreis Meißen erhalten sechs Ehrenamtliche den Preis. Neben dem Riesaer Michael Pech sind es auch der ehrenamtliche Hausmeister der Kinderarche Radebeul Günther Schumm, die Vorsitzende der Initiative "Coswig - Ort der Vielfalt" Christiane Böttger, Frank Moldenhauer von Schützenverein Deutschenbora, der Käbschütztaler Harald Lau und der Meißner Dietrich Frank. (SZ/jö)

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