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Riesaer "Rentnerdreieck" wird aufgewertet

Schon im Oktober könnte die Grünfläche an der Alleestraße neu bepflanzt werden - wenn die Stadträte das Okay geben.

Diese Grünfläche an der Alleestraße will die Stadt aufwerten. Rund um die Trauerweide rechts soll beispielsweise eine Krokuswiese angelegt werden.
Diese Grünfläche an der Alleestraße will die Stadt aufwerten. Rund um die Trauerweide rechts soll beispielsweise eine Krokuswiese angelegt werden. © Lutz Weidler

Riesa. Die als "Rentnerdreieck" oder "Rentnertreff" bezeichnete Grünfläche an der Ecke Alleestraße/Heinz-Steyer-Straße in Riesa ist am Donnerstag, 8. Oktober, Thema im Bauausschuss. Dann sollen die Stadträte den Auftrag vergeben, die Anlage umzugestalten. 

Geplant ist laut Beschlussvorlage, dass auf der Fläche von Mitte Oktober bis Mitte Dezember gearbeitet wird. Rund 91.000 Euro sind dafür vorgesehen, hinzu kommen noch etwa 2.800 Euro für die Pflege der Anlage bis ins Jahr 2023. Das Vorhaben wird zu 80 Prozent aus Efre-Geldern für das Fördergebiet "Merzdorf" unterstützt. 

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Krokuswiese und zusätzliche Bänke

Konkret geht es unter anderem darum, den ehemaligen Müllplatz an der Fläche mit Stauden, Sträuchern und Frühblühern zu verschönern. Neu hergerichtet werden soll insbesondere auch der Querweg, der das städtische Grundstück von denen der Wohnungsgenossenschaft trennt und dem Areal seine namensgebende Dreiecksform gibt. "Der Zugang von Seiten der Alleestraße an die Grundstücksgrenze wird angepasst und mit Blüh-Sträuchern abgepflanzt", heißt es in der Vorlage. Außerdem sei eine Zuwegung an die Alleestraße geplant, die sich in Höhe des Ladenbereichs der Wohnallee "Mittendrin" befindet. 

Außerdem reagierte die Stadt auf einen Wunsch, den Teilnehmer des Bürgerspaziergangs Ende 2019 geäußert hatten. Viele der älteren Bewohner hatten angeregt, mehr Sitzmöglichkeiten aufzustellen. Diesem Wunsch kommt die Verwaltung nun nach. Bänke und seniorengerechte Einzelsitze seien nicht nur entlang der Wege geplant, sondern auch rund um eine junge Platane gegenüber der großen Trauerweide. In deren Nähe soll die beauftragte Firma dann auch eine Krokuswiese anlegen, als Blickfang im Frühjahr. 

Die Arbeiten an der Grünfläche dürften mit zu den Letzten im Rahmen des Fördergebiets "Merzdorf" gehören. Aus den Mitteln des Europäischen Regionalfonds für Entwicklung (Efre) wurden und werden unter anderem der Umbau einer Brache zur Obstwiese sowie auch Arbeiten an der Oberschule Am Merzdorfer Park finanziert. Das Programm läuft noch bis Ende 2020. (SZ/stl)

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