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Zum Glück nur Schrott und keine Toten

Wiedermal sind zwei Fahrzeuge auf der B 98 am Abzweig Roda kollidiert. Die beiden Fahrerinnen kommen mit dem Schrecken davon.

Die Feuerwehr Glaubitz wurde wieder einmal zu einem Unfall an der Rodaer Kreuzung gerufen.
Die Feuerwehr Glaubitz wurde wieder einmal zu einem Unfall an der Rodaer Kreuzung gerufen. © Sebastian Schultz

Glaubitz/Roda. Das hätte viel schlimmer enden können. Da ist sich Martin Reichstädter, der Einsatzleiter der Glaubitzer Feuerwehr sicher. Er und seine Kameraden sind am Donnerstag, kurz nach Mittag, als Erste am Unfallort.

Die Rodaer Kreuzung ist für sie kein unbekanntes Terrain. Wenn es hier kracht, dann richtig. Nicht umsonst sind die Glaubitzer Feuerwehrleute mit Schere und Spreitzer ausgerüstet. Immer bereit, eingeklemmte Personen aus ihren demolierten Autos zu befreien. Erst recht an dieser Stelle. Im Durchschnitt scherbelt es hier mindestens einmal pro Jahr. 2020 sogar war es sogar zweimal.

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Der Anblick von Weitem verheißt den Kameraden bei der Anfahrt nichts Gutes. Zwei Pkw stehen auf dem Feld. Zahlreiche Einzelteile liegen verstreut auf der Kreuzung. Ein Hauptstraßenschild ist umgefahren. Als die Feuerwehrleute ankommen, atmen sie auf. Die beiden Fahrerinnen haben es allein aus ihren Autos geschafft, stehen aber unter Schock. Die Feuerwehrleute kümmern sich um sie, bis die Rettungswagen eintreffen.

Ein Hauptstraßenschild wurde in Mitleidenschaft gezogen.
Ein Hauptstraßenschild wurde in Mitleidenschaft gezogen. © Sebastian Schultz
Das zweite Fahrzeug kam etwa 100 Meter nach der Kreuzung auf einem Feld zum Stehen.
Das zweite Fahrzeug kam etwa 100 Meter nach der Kreuzung auf einem Feld zum Stehen. © Sebastian Schultz

Zum Glück saß niemand anderes in den Unfallfahrzeugen. Vor allem der Toyota der mutmaßlichen Unfallverursacherin ist auf der hinteren Beifahrerseite eingedrückt. "Hätte dort jemand gesessen, wäre es sicher schlimmer ausgegangen", sagt Reichstädter.

Wenig später treffen auch mehrere Polizeiwagen ein. Die Beamten beginnen mit der Unfallaufnahme und leiten den Verkehr an der Unfallstelle vorbei, so dass es zu keinem Stau auf der B 98 kommt.

Nach bisherigen Erkenntnissen kam die Toyota-Fahrerin aus Richtung Colmnitz und wollte nach Roda. Dabei stieß ihr Wagen mit dem anderen Fahrzeug zusammen. Letzteres rasierte das Hauptstraßenschild weg, drehte sich dabei und kam rund 100 Meter später rückwärts auf dem Feld zum Stehen.

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