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So viel brachte die Sternsingeraktion 2022

Die meisten Spender in Glaubitz, Nünchritz und Zeithain steckten ihr Geld in Sammelbüchsen.

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Ein kleines Mädchen ist als einer der Heiligen Drei König verkleidet und klebt die bekannten Sternsinger-Aufkleber an einen Briefkasten. In diesem Jahr mussten es die Hausbewohner selber tun.
Ein kleines Mädchen ist als einer der Heiligen Drei König verkleidet und klebt die bekannten Sternsinger-Aufkleber an einen Briefkasten. In diesem Jahr mussten es die Hausbewohner selber tun. © Kindermissionswerk

Zeithain/Glaubitz. Die Sternsinger-Aktion ist trotz der Corona-Auflagen ein Erfolg gewesen. Insgesamt wurden rund 3.800 Euro gesammelt. Das teilt die Vereinigte Christuskirchgemeinde Zeithain mit.

Am Anfang des Jahres 2022 warteten viele Menschen in den Gemeinden Glaubitz, Nünchritz und Zeithain wie schon seit 1993 auf den Besuch der Sternsinger. "Leider war das auch dieses Jahr wieder nicht in der altvertrauten Weise möglich", sagt Organisatorin Monika Heinig. Kinder durften sich nicht als die Heiligen Drei Könige verkleiden und von Haus zu Haus gehen, um Spenden für Kinder in ärmeren Ländern zu sammeln.

"So wurden erneut von vielen fleißigen Helfern Spendentütchen mit einem Segen gepackt und in die Häuser getragen", berichtet sie. Die Bitte war, die Häuser mit einem Segensspruch selbstständig zu segnen und den finanziellen Beitrag auf unterschiedliche Weise zu spenden.

So gab es die Möglichkeit, auf ein Onlinekonto der bundesweiten Sternsinger-Aktion einzuzahlen. 415 Euro kamen so zusammen. Insgesamt 966 Euro wurden in Spendentüten gesteckt und in den Pfarrämtern in Glaubitz und Zeithain abgegeben. Am häufigsten wurden die Sammelbüchsen, die unter anderem in Bäckereien standen, genutzt. Rund 2.260 Euro wurden in die Büchsen gesteckt. 170 Euro stammen außerdem noch aus dem Gebiet von Streumen.

Die Spenden werden in diesem Jahr unter dem Motto „Gesund werden – gesund bleiben“ besonders für Kinderprojekte in Afrika verwendet. Monika Heinig dankt allen Mitwirkenden und sagt: "Im kommenden Jahr werden unsere Kinder hoffentlich wieder persönlich an den Haustüren singen". (SZ/jö)