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Stadtpark: Bauzaun am Wassertrog

Der denkmalgeschützte Sandsteinbehälter ist seit Längerem abgesperrt. Warum eigentlich?

Der Wassertrog ziert seit Jahrzehnten den Riesaer Stadtpark. Zuletzt ist das Sandstein-Gefäß von einem Bauzaun umringt gewesen.
Der Wassertrog ziert seit Jahrzehnten den Riesaer Stadtpark. Zuletzt ist das Sandstein-Gefäß von einem Bauzaun umringt gewesen. © Eric Weser

Riesa. Der Brunnen an der Freitreppe plätschert, auf den Wegen flanieren Spaziergänger, am Elbufer ruhen sich Radfahrer auf den Bänken aus. Besonders bei schönem Wetter lohnt ein Abstecher in Riesas Stadtpark. Besuchern dürfte in den vergangenen Wochen der Bauzaun rund um den Sandsteintrog in der Parkmitte aufgefallen sein.

Was hat es damit auf sich? "Der Bauzaun dient dazu, die Bepflanzung rund um den Trog zu schützen, weil da viele Leute draufgetreten sind", heißt es auf Nachfrage aus dem Rathaus. Die Tage der Absperrung seien aber gezählt. Die Absperrung komme am Montag weg.

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Ursprünglich stand der 1858 gefertigte Trog als Wasserspender vorm heutigen Rathaus und hatte mit der Parkgestaltung nichts zu tun, erklärt Stadtsprecher Uwe Päsler. Der Verschönerungsverein, dem der Stadtpark beispielsweise auch eine Brücke über die Jahna verdankt, habe das Gefäß bei der Gestaltung des sogenannten Brandenburger Wegs dort aufgestellt – aber nicht als Pflanzgefäß.

Bisher sei der Behälter auch nicht bepflanzt gewesen. Dieses Jahr sei das aber im Zuge der Sommerbepflanzung versuchsweise ausprobiert worden, so Riesas Rathaussprecher. Ob das beibehalten wird oder der Trog künftig wieder als unbepflanztes Kunstobjekt dastehen wird, steht nach Stadtangaben noch nicht fest. (SZ/ewe)

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