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Stadträte lassen Videoübertragung prüfen

Im Rathaus soll jetzt ein Konzept erarbeitet werden, um die Sitzungen künftig fürs Internet aufzuzeichnen. Ganz unstrittig ist das nicht.

Läuft bald bei Stadtratssitzungen die Kamera wie in dieser Montage? Die Stadt soll jetzt ein Konzept für Livestreams aus dem Stern erarbeiten.
Läuft bald bei Stadtratssitzungen die Kamera wie in dieser Montage? Die Stadt soll jetzt ein Konzept für Livestreams aus dem Stern erarbeiten. © Foto: Sebastian Schultz/Montage:

Riesa. Die Debatten aus dem Riesaer Stadtrat könnten mittelfristig auch im Internet abrufbar sein. Das Gremium folgte mehrheitlich einem entsprechenden Antrag der Fraktion Gemeinsam für Riesa. Gemäß dem Beschluss soll nun im Rathaus ein Konzept erarbeitet werden, für das etwa die Kosten sowie technische und juristische Voraussetzungen geprüft werden.

Dafür soll die Verwaltung bis spätestens Ende des ersten Halbjahres 2021 Zeit bekommen, ehe die Räte über die tatsächliche Umsetzung entscheiden. Die Antragsteller hatten zunächst beantragt, als Frist das erste Quartal 2021 zu setzen. Die CDU-Fraktion war allerdings skeptisch, ob sich ein Konzept so schnell sauber erarbeiten lasse - und beantragte eine Änderung. 

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Ganz unumstritten war das Thema Live-Übertragung auch darüber hinaus nicht. Michael Herold (Bürgerbewegung) erklärte, er sei dagegen, eine spätere Abrufbarkeit der Videos im Internet zu gewährleisten. Linke-Chefin Uta Knebel wies in dem Zusammenhang darauf hin, die inhaltliche Ausgestaltung sei eine Sache, über die erst 2021 konkret gesprochen werden kann. FDP-Stadtrat Sven Borner, selbst Teil der den Antrag stellenden Fraktion, wies noch darauf hin, dass in Meißen die Live-Übertragungen gerade erst Thema im Stadtrat waren. Dort werden die Videos ab sofort fünf Jahre lang abrufbar gehalten

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