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Strehla: Auftakt für den Breitbandausbau

Nach langer Vorbereitung sind die Arbeiten für die Glasfaser-Verlegung gestartet. Noch dieses Jahr sollen die ersten Anschlüsse in Betrieb gehen.

Spatenstich für den Breitbandausbau in Strehla. Mit dabei in Unterreußen: Strehlas Bürgermeister Jörg Jeromin (FWG, M.), MdB Susann Rüthrich (SPD, r.) und Jens Oehlert (l.) von der Telekommunikationsfirma Giby.
Spatenstich für den Breitbandausbau in Strehla. Mit dabei in Unterreußen: Strehlas Bürgermeister Jörg Jeromin (FWG, M.), MdB Susann Rüthrich (SPD, r.) und Jens Oehlert (l.) von der Telekommunikationsfirma Giby. © Eric Weser

Strehla. Großer Auflauf im kleinen Unterreußen: Am Dienstag gab es in dem Strehlaer Ortsteil den ersten Spatenstich für den geförderten Breitbandausbau. Bis Sommer nächsten Jahres sollen durch die Verlegung von Glasfaseranschlüsse die sogenannten "weißen Flecken" – also die Stellen in Strehla mit bisher langsamem Internetanschluss – verschwinden.

Den Auftrag übernimmt die Telekommunikationsfirma Giby, ein Ableger von GDMCom, die wiederum zum Gashandelskonzern VNG gehört, der in Leipzig ansässig ist. Giby hat kürzlich auch die Nachfolge der Schneider Multi Media Dienstleistungs GmbH aus Schirmenitz übernommen, die viele Strehlaer als ihren Telekommunikationsanbieter kennen.

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Die Bauarbeiten am Glasfasernetz werden laut Giby-Verantwortlichen in mehreren Bauabschnitten passieren: Zum ersten gehört die Erschließung von Unterreußen und Großrügeln. Im zweiten und dritten Bauabschnitt soll es über Neuoppitzsch entlang der B182 in Richtung Strehla gehen, und von der Bundesstraße über Oppitzsch nach Forberge und Am Heger entlang des Elberadweges. Der westliche Rand Strehlas ist im vierten Bauabschnitt dran, der fünfte Bauabschnitt passiert im Innenstadtbereich um die Hauptstraße und Fischergasse, wo der Hauptverteiler stehen wird. Von dort soll es weiter in Richtung Norden nach Lößnig und Paußnitz gehen.

Insgesamt werden durch den geförderten Breitbandausbau 700 Strehlaer Haushalte und die zwei Strehlaer Schulen ans schnelle Internet angeschlossen. Außerdem gehören 80 Gewerbeanschlüsse dazu. Ziel sei es, noch dieses Jahr die ersten neuen Anschlüsse auch tatsächlich ans Netz zu bringen, hieß es von der Firma Giby, die das Netz auch künftig betreiben wird. Das Unternehmen hat an der Lindenstraße in Strehla ein Büro eingerichtet, das öffnen soll, sobald die Corona-Regeln es zulassen.

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In den geförderten Breitbandausbau im Strehlaer Gemeindegebiet fließen mehr als vier Millionen Euro. Das Projekt wird maßgeblich durch den Bund und das Land Sachsen gefördert. Die Vorbereitungen für den geförderten Glasfaserbau hatten sich lange hingezogen, machte Stadtchef Jörg Jeromin (FWG) am Montag vor Stadt- und Ortschaftsräten und Vertretern der beteiligten Firmen deutlich: Bereits seit 2014 sei an dem Thema gearbeitet worden. Sowohl fachlich als auch finanziell werde das Vorhaben eine große Herausforderung für Strehla, so Jeromin mit Blick auf die kommenden Monate. (SZ/ewe)

Weitere Infos gibt es auf der Internetseite von Giby, unter 035264 9520 oder 0341 3504555.

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