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Teigwaren froh über Einigung im Tarifstreit

Das Unternehmen spricht mit Blick auf die neuen Tarifkonditionen von einem "überdurchschnittlichen Abschluss".

Die Rieser Teigwaren-Fabrik machte zuletzt vor allem wegen Tarifverhandlungen von sich reden.
Die Rieser Teigwaren-Fabrik machte zuletzt vor allem wegen Tarifverhandlungen von sich reden. © Klaus Dieter Bruehl

Riesa. Die Unternehmensleitung der Teigwaren Riesa hat sich froh über die Einigung mit der Gewerkschaft NGG im jüngsten Tarifstreit gezeigt. Man hoffe, "die gemeinsamen Kräfte nun wieder in die Produktion von Nudeln setzen zu können", heißt es in einer Mitteilung der Geschäftsführung vom Donnerstag.

Dieser zufolge beinhaltet der zwischen beiden Seiten ausgehandelte Anschlusstarifvertrag eine tabellenwirksam Entgelterhöhung von 173,34 Euro im Monat, bezogen auf eine 40-Stunden-Woche, in jeder Entgeltgruppe. Die Erhöhung soll demnach in zwei Schritten passieren – zum 1. September 2021 und zum 1. März 2022. Darüber hinaus zahle man den Beschäftigten für die zusätzliche Belastung in der Pandemiezeit eine Corona-Unterstützung von bis zu 145 Euro.

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Das Teigwaren-Management spricht von einem "überdurchschnittlichen Abschluss". Wie dieser zu finanzieren sei, werde "unternehmerisch bewertet, betrieblich besprochen und entschieden", so die Teigwaren-Leitung weiter. Man sei froh, den Kunden "eine baldige umfängliche Lieferbereitschaft signalisieren zu können und den Verbrauchern wieder das volle Sortiment in den Regalen anzubieten."

Der Tarifvertrag bei den Teigwaren gilt bis Ende August nächsten Jahres. (SZ)

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